| Gamet | Bezeichnung für männliche oder weibliche Keimzellen (Eizellen und Samenzellen). Sie haben nur einen einfachen Chromosomensatz. Bei der Befruchtung entsteht aus der männlichen und weiblichen Gamete die Zygote (befruchtete Eizelle), die wieder einen doppelten Chromosomensatz hat. |
| Gammastrahlung | Elektromagnetische, energiereiche Strahlung mit extrem kurzer Wellenlänge, z.B. Röntgenstrahlen. (siehe auch Radioaktivität) |
| Gastrointestinaltrakt | Verdauungstrakt: Besteht aus Mund. Rachen, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm und Enddarm. |
| Gastroskopie | eine Endoskopie des Magens |
| G-CSF | Granulocyte-Colony Stimulation Factor = Granulozyten-Kolonie stimulierender Faktor. Gentechnisch (mit genmanipulierten Bakterien) hergestelltes Medikament (Neupogen), das bei zu starker Knochenmarkdepression angewendet wird und das Wachstum der Granulozyten im Knochenmark anregt. Außerdem stößt das Knochenmark Stammzellen in's periphere Blut aus (Mobilisation) und zwar umso mehr, je weniger Granulozyten gebildet werden können. |
| Gefrierschnitt | Eine Gewebeprobe wird durch Trockeneis eingefroren und dann zur histologischen Untersuchung in hauchdünne Scheiben geschnitten. Dieses Verfahren wird beim Schnellschnitt während einer Operation angewendet. |
| Gen | Erbanlage: ein Stück DNS, das charkteristische Eigenschaften eines Lebewesens bestimmt. Die Gene sind auf den Chromosomen der Zellkerne als lnformationseinheiten angeordnet. |
| genetische Information | Erbinformation |
| Genom | die Gesamtheit der Gene eines Individuums, der Chromosomensatz einer Zelle. |
| Gentechnologie | Anwendungsgebiete der Gentechnologie sind: Herstellung von Medikamenten wie z.B. Humaninsulin, Interleukine, Interferone, Impfstoffe diagnostische Feinstrukturanalyse der DNS zur Abklärung von Erbkrankheiten die prinzipielle Möglichkeit der Behandlung von Erbkrankheiten, die auf dem Fehlen eines funktionsfähigen Gens beruhen, durch Einpflanzen eines funktionsfähigen Gens in Körperzellen. Gentechnologische Experimente und Verfahren dürfen nur unter Einhaltung bestimmter Sicherheitsvorschriften durchgeführt werden. In der Bundesrepublik Deutschland überwacht die "Zentrale Kommission für die biologische Sicherheit" dieses Forschungsgebiet. |
| Gestagen(e) | weibl. Hormone, die der Vorbereitung und Erhaltung der Schwangerschaft dienen, wichtigster Vertreter ist das Gelbkörperhormon Progesteron, das in den Eierstöcken (Ovarien) produziert wird. |
| Glandula thyr(e)oidea | Schilddrüse |
| Gliom | Tumor, der aus dem Binde- und Stützgewebe des Nervensystems hervorgeht. |
| Glukose | Traubenzucker |
| GM-CSF | Granulocyte-Macrophage-Colony Stimulation Factor = Granulozyten-Makrophagen-Kolonie stimulierender Faktor. Medikament (Granocyte), das ähnlich wie G-CSF wirkt. |
| Grading | Einteilung: GX: Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden; G1: gut differenziert; G2: mäßig differenziert; G3: schlecht differenziert; G4: undifferenziert;Je höher die Gradzahl, d.h., je weniger differenziert der Tumor ist, umso bösartiger ist er. |
| graft-versus-host Reaktion | Abk. GVH, Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion. Nach Übertragung allogener Zellen des Immunsystems z.B. aus Knochenmark, Lymphknoten oder Milz bilden diese gegen den Empfänger Antikörper. Mögliche Komplikation nach allogener Knochenmarktransplantation. |
| Granulom | Knotenförmige, entzündliche Wucherung |
| Granulozyt | Nach ihrer Eigenschaft, sich für die Untersuchung unter dem Mikroskop färben zu lassen, werden 3 Gruppen unterschieden, die auch Träger verschiedener Funktionen sind: 1 neutrophile (über 90%): Freßzellen2. eosinophile (2-4 %) und3. basophile (1%): Abwehr von Infektionen mit Parasiten, Beteiligung an allergischen Reaktionen |
| Gravidität | Schwangerschaft |
| Groshong Katheter | ein zentraler Venenkatheter |
| Guajak-Test | Test auf Blut im Stuhl (Haemoccult) |
| Gy = Gray | Einheitenname für Strahlenenergiedosis (benannt nach Louis Gray, Physiker in Condou)1 Gy = 100 rad (engl. radiation absorbed dose) |
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