| Haarfollikel | Haarbalg, Haarwurzel |
| Haemoccult | Test, mit dem im Stuhl verborgenes, nicht sichtbares (okkultes) Blut nachgewiesen werden kann. |
| Halluzination | Wahrnehmungsstörung |
| Häm(at)opoese | Blutbildung |
| häm(at)opoetisch | blutbildend |
| Hämaglobin | Roter Blutfarbstoff |
| Hämangiosarkom | Hämangiofibrosarkom: von den Zellen der Gefäßwand (Perithel) ausgehend. Hämangioendotheliom: von den Zellen der Gefäßauskleidung (Endothel) ausgehend. |
| Hämatokrit | Anteil der Zellen (hauptsächlich Erythrozyten) am gesamten Blutvolumen in Prozent. |
| Hämatologe | Facharzt für Blutkrankheiten |
| Hämatologie | Lehre und Wissenschaft von Blut, Blutbildung und Bluterkrankungen |
| hämatologisch | die Lehre vom Blut und den Blutkrankheiten betreffend |
| Hämatom | Bluterguss |
| Hämaturie | Blut im Urin |
| Hämoglobin (Hb) | Der Bestandteil der roten Blutkörperchen, der Sauerstoff transportiert, besteht im wesentlichen aus einem Protein und Eisen. |
| Hämoptoe | Bluthusten |
| Hämorrhagie | Blutung |
| hämorrhagisch | blutend |
| Hämorrhoiden | Hämorrhoiden |
| Hämostase | spontane oder künstlich herbeigeführte Blutstillung |
| Heilung | Vollständige Beseitigung eines Krankheitszustandes. |
| Helicase | Bezeichnung für Enzyme, die eine überspiralisierte DNS entwinden |
| Hemiplegie | vollständige oder unvollständige Lähmung einer Körper- |
| Heparin | gerinnungshemmender Stoff, der zur Verhinderung von Blutgerinnseln eingesetzt wird. |
| hepatisch | die Leber betreffend |
| Hepatitis | Leberentzündung |
| hepatobiliär | die Leber und die Galle betreffend |
| Hepatom | Jede Art von Primärtumor der Leber, kann gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein. |
| Hepatomegalie | Lebervergrößerung |
| hepatotoxisch | die Leber schädigend |
| Hepatotoxizität | Lebergiftigkeit, Leberschädigung |
| hepatozellulär | die Leberzelle betreffend |
| Heredität | Erblichkeit |
| hermetisch | luft- und wasserdicht |
| Hernia | Bruch |
| Herpes simplex | |
| Herpes simplex | Entzündliche Haut- und Schleimhauterkrankung. Eine Viruserkrankung, hauptsächlich der Haut und Schleimhäute (Lippenbläschen), die auch die Nerven befallen kann. Die Viren können im Körper bleiben, ohne Krankheitserscheinungen zu verursachen. |
| Herpes Zoster | Gürtelrose |
| Heterogenität | Verschiedenartigkeit, Uneinheitlichkeit |
| Hickman Katheter | ein zentraler Venenkatheter |
| Hirsutismus | vermehrte Behaarung bei der Frau |
| Histologie | Lehre vom Feinbau körpereigener Gewebe (Organe). Die mikroskopische Untersuchung eines sehr dünnen (wenige 1/1000 Millimeter), angefärbten Gewebeschnittes erlaubt die Beurteilung, ob ein Gewebe krankhaft verändert ist, ob ein gut- oder bösartiger Tumor vorliegt, bei Metastasen evtl. auch Hinweise auf den Ort des Primärtumors. Sie ist entscheidend für die genaue Diagnose einer Tumorerkrankung. |
| histologisch | die Lehre von den Körpergeweben betreffend |
| HIV | Abk. für human immunodeficiency virus, wörtl. übersetzt: menschliches Immunschwäche Virus. Erreger der Erkrankung AIDS. |
| HLA | Human Leukocyte Antigen Test: ein Test, bei dem 6 Parameter (Leukozyten-Antigene) ermittelt werden, um die Gewebeverträglichkeit eines Blut- oder Knochenmarkspenders zu testen. |
| Hodgkin-Zellen | große, einkernige Zellen, die als wahrscheinliche Vorstufen der immer mehrkernigen Reed-Sternberg-Zellen bei Morbus Hodgkin gelten. |
| Holoenzym | Vollständiges Enzym, bestehend aus dem Apoenzym und dem Coenzym. |
| homolog | ähnlich |
| Homöopathie | Von Samuel Hahnemann (1755 - 1843) begründetes Therapieprinzip, bei dem meist in niedrigster Dosierung, pflanzliche und mineralische Substanzen eingesetzt werden, die in hoher Dosierung bei einem gesunden Menschen der zu behandelnden Krankheit ähnliche Symptome hervorrufen. |
| Homöostase | Aufrechterhaltung des sog. inneren Milieus des Körpers |
| Hormone | Botenstoffe des Körpers, die in den endokrinen Drüsen produziert werden, über das Blut ihre Erfolgsorgane erreichen und dort an bestimmten Stellen anlegen (Hormonrezeptoren). Sie beeinflussen bereits in sehr geringer Konzentration deren Stoffwechsel in charakteristischer Weise. Z.B. regeln sie Vorgänge wie Wachstum, Geschlechtsverhalten (Östrogen) oder den Stoffwechsel von Nahrungsmitteln. Beispiele: Cortison (Nebennierenrinde), Östrogen (Eierstöcke), Insulin (Bauchspeicheldrüse), Thyroxin (Schilddrüse) |
| Hormonrezeptoren | (chem.) Strukturen in der Zelle, die auf bestimmte Hormone reagieren ("Anlegestellen") und daraufhin bestimmte Stoffwechselvorgänge auslösen. Sind an einem Tumorgewebe diese Anlegestellen nachweisbar, so ist dieses Gewebe wahrscheinlich für dieses Hormon empfindlich. Diese Empfindlichkeit wird bei der Hormontherapie genutzt. Die Bestimmung von Hormonrezeptoren bei Brustkrebs ist bedeutsam für die vorbeugende (adjuvante) oder lindernde (palliative) Therapieentscheidung. Man unterscheidet Östrogen- und Progesteronrezeptoren. Patientinnen vor Eintritt der Wechseljahre (prämenopausale) weisen zu etwa 50-60%, Patientinnen nach Eintritt der Wechseljahre (postmenopausale) zu 70-80% Östrogenrezeptoren auf. Diese sog. rezeptorpositiven Fälle wurden bisher im Hinblick auf den Verlauf der Erkrankung (Prognose) günstiger eingeschätzt als die rezeptornegativen Tumoren. Bei den rezeptorpositiven Patientinnen haben hormontherapeutische Maßnahmen mehr Aussicht auf Erfolg. |
| Hormontherapie | Die Zellen mancher Krebsarten, insbes. Brustkrebs, Gebärmutterkrebs und Prostatakrebs, haben Hormonrezeptoren. Sie brauchen das Hormon zum Wachstum. Bei der Hormontherapie werden die Hormonrezeptoren oder die Produktion des Hormons selbst blockiert.Auf diese Weise werden die Hormone dem Tumor entzogen und er hört auf, zu wachsen. |
| Hospitalisierung | Aufnahme in ein Krankenhaus |
| humeroskapular | den Oberarm und die Schulter betreffend |
| Humor | Körperflüssigkeit |
| humoral | eine Körperflüssigkeit betreffend |
| humorale Immunität | Form der Immunität, die durch Antikörper bewirkt wird, die in den Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Tränen, Speichel, Muttermilch usw.) zirkulieren. |
| Hydratation | Aufnahme von Flüssigkeit, Bindung von Wasser an chem. Substanzen, z.B. an Bluteiweißkörper |
| Hydration | Bindung von Wasser an chem. Substanzen |
| Hydrocephalus | Wasserkopf |
| Hydrolyse | Spaltung komplizierter organ. |
| hydrophil | wasseraufsaugend |
| hydrophob | Wasser abstoßend |
| Hypakusis | Schwerhörigkeit |
| Hyper- | Über- |
| Hyperaldosteronismus | übermäßige Absonderung von Aldesteron |
| Hyperalgesie | gesteigerte Schmerzempfindlichkeit |
| Hyperalimentation | Überernährung, Form der künstlichen Ernährung bei Krankheitsbildern mit erhöhtem Stoffwechsel, z.B. Tumorkrankungen. |
| Hyperämie | Steigerung der Durchblutung eines Organs, Venöse o. arterielle Blutüberfülle |
| Hyperästhesie | gesteigerte Empfindlichkeit für Sinnesreize |
| hyperbar | Überdruck- |
| Hypercalcämie | erhöhter Kalziummangel im Blutserum |
| Hyperemesis | übermäßiges und anhaltendes Erbrechen |
| Hyperglycämie | krankhafte Erhöhung des Blutzuckers |
| Hyperhidrose | krankhaft vermehrte Schweißbildung |
| Hyperkaliämie | vermehrter Kliumgehalt des Blutes |
| Hyperkapnie | Erhöhung der CO2 Spannung im arteriellen Blut |
| Hyperkeratinisierung | übermäßige Verhornung |
| Hyperkeratose | übermäßige Stärke der Hornschicht der Haut |
| Hyperkinese | übermäßige Bewegungsaktivität |
| Hyperlipidämie | Vermehrung des Fettgehalts des Serums |
| Hyperostose | Überschussbildung von Knochengewebe |
| Hyperpigmentierung | Überpigmentierung |
| Hyperplasie | Größenzunahme eines Organs |
| Hyperpurexie | Fieber von extremer Höhe |
| Hyperreflexie | gesteigerte Erregbarkeit der Reflexre |
| Hypersekretion | übermäßige Absonderung eines Drüsensekrets |
| Hypersensitivität | verstârkte Reaktionsbereitschaft auf Reize |
| Hyperthermie | künstliches Fieber |
| Hyperthyreose | Überfunktion der Schilddrüse |
| Hyperthyreose | Schilddrüsenüberfunktion |
| Hypertonie | Erhöhung einer Spannung oder eines Drucks über die Norm |
| Hypertonie, Hypertension | erhöhter Blutdruck |
| Hypertrichose | übermäßige Körperbehaarung |
| Hypertrophie | Vergrößerung von Geweben in Organen |
| Hyperuricämie | erhöhter Harnsäuregehalt des Blutes |
| Hyperurikämie | Erhöhung der Harnsäure im Blut. Die Harnsäure ist ein Produkt aus dem Eiweißstoffwechsel, z.B. wenn der Körper abgestorbene Zellen abbaut. |
| Hyperventilation | übermäßige Steigerung der Atmung |
| Hypervitaminose | Erkrankung durch Überdosierung an Vitaminen |
| Hypervolämie | Vergrößerung der zirkulierenden Blutmenge |
| hypnotisch | hypnotisch |
| Hypochondrie | Krankheitswahn |
| hypodermatisch | unter der Haut (angewandt) |
| Hypoglycämie | Absinken des Blutzuckers unter Normalwerte, zu niedriger Blutzuckerspiegel |
| hypoglykämisch | unterzuckert, mit zu niedrigem Blutzucker |
| Hypogonadismus | hormonale Unterfunktion der Keimdrüsen |
| Hypokaliämie | verminderter Gehalt des Blutes an Kalium |
| Hypomanie | leichte Form der Manie |
| hypophysär | die Hypophyse betreffend |
| Hypophyse | Hirnanhangdrüse: in der Schädelbasis gelegene endokrine Drüse mit zentraler Bedeutung: Sie produziert eine Reihe wichtiger Hormone, die z.T. die anderen endokrinen Drüsen steuern. |
| Hypophysektomie | Operative Entfernung der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) |
| Hypoplasie | Unterentwicklung eines Organs |
| Hypothermie | Unterkühlung |
| Hypothese | Annahme |
| Hypothyreoidismus | Unterfunktion der Schilddrüse |
| Hypotonie | Erniedrigung einer Spannung oder eines Drucks |
| Hypotonie, Hypotension, | niedriger Blutdruck |
| hypotonisch | Hypotonie betreffend |
| Hypotrophie | unterdurchschnittliche Größenentwicklung eines Gewebes oder Organs |
| Hypouricämie | Mangel an Harnsäure im Blut |
| Hypoventilation | abgeflachte u./oder verlangsamte Atmung |
| Hypovitaminose | Vitaminmangelkrankheit |
| Hypovolämie | Verminderung der zirkulierenden Blutmenge |
| Hypoxämie | herabgesetzte Sauerstoffsättigung |
| Hypoxie | verminderter Sauerstoffgehalt der Körpergewebe |
| Hysterektomia | operative Entfernung der Gebärmutter |
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