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iatrogendurch ärztliche Einwirkung entstanden
Ichthyosis Fischschuppenkrankheit
identisch gleich
idiopathischohne erkennbare Ursache entstanden
Idiosynkrasie Überempfindlichkeit ohne Sensibilisierung
IkterusGelbsucht
IleitisEntzündung des Krummdarms
Ileostomie Künstlicher Dünndarmausgang
Ileum Dünndarm
IleusDarmverschluss
Immobilisation Unbeweglichmachen
Immobilisation Unbeweglichmachen
Immunantwort nach Kontakt mit einem Antigen erfolgende Reaktion des Immunsystems; dabei kann es sich um die Bildung Antikörpern und/oder die Aktivität von Fresszellen handeln. Der Körper kann auch eine Immuntoleranz entwickeln, d.h. er reagiert nicht mehr auf das Antigen (Ziel einer Desensibilisierung bei Allergien)
ImmunassayLaboruntersuchung zum Nachweis von Antikörpern oder antigen wirkenden Substanzen durch Antigen-Antikörper-Reaktion in Körperflüssigkeiten , z.B. in Blutserum oder Urin.
ImmundiffusionstestAntigen und Antikörper wandern im halbfesten Medium (Agar) aufeinander zu. An der Treffstelle reagieren sie mit sichtbarer Ausfällung
Immunisierend, immunogenzur Immunität führend
Immunisierung Herbeiführen von Immunität
Immunität Unempfänglichkeit des Organismus für eine Infektion mit krankheitserregenden Keimen (Beispiel: Pocken) oder Schutz vor deren Giften (Beispiel: Tetanus). siehe auch Immunsystem
ImmunkomplexIn der Regel nicht wieder lösbare Verbindung aus Antigen und Antikörper, die bei der Antigen-Antikörper-Reaktion entsteht.
ImmunmangelkomplexAngeborene, teilweise oder vollständige Unfähigkeit zur Immunabwehr
Immunmodulation Veränderung der Immunantwort durch Substanzen bzw. Medikamente (Immunmodulatoren) im Sinne einer positiven Unterstützung (Immunstimulation) od. negativen Beeinflussung (Immunsuppression)
ImmunologieLehre vom Aufbau und der Funktion des Immunsystems
immunologischImmunologie betreffend
Immunosuppressivumdie Immunabwehr dämpfende Substanz
ImmunserumAntiserum
Immunstimulanzien Substanzen, die das Immunsystem auf unterschiedliche Weise aktivieren und die zur Förderung der Immunabwehr angewendet werden. dazu gehören pflanzl. Stoffe (z.B. Mistelpräparate), Extrakte aus Mikroorganismen, Impfstoffe sowie physiologische (z.T. gentechnisch hergestellte) Immunmodulatoren wie Lymphokine, Interleukine, koloniestimulierende Faktoren (G-CSF), Thymusfaktoren und Interferone.
Immunstimulation Aktivierung des Immunsystems zur Förderung der Immunabwehr.
Immunsuppression Unterdrückung der Immunabwehr. Unterdrückung des Immunsystems, insbesondere durch Chemo- und/oder Strahlentherapie.
Immunsuppressivum Medikament (z.B. ein Zytostatikum), das die Immunantwort = Reaktion des Immunsystems auf ein Antigen (Bildung von Antikörpern und /oder Aktivität von Freßzellen) unterdrückt.
Immunsystem Beteiligt sind das lymphatische System, das Knochenmark und das retikuloendotheliale System. Die o.g. Organe bilden Zellen (Granulozyten, Lymphozyten), die die Eindringlinge direkt angreifen (zelluläre Abwehr) oder Antikörper bilden (humorale Abwehr). Auch körpereigene Botenstoffe (Zytokine) sind Teil dieses komplexen Systems. Ein Einfluß der Psyche auf das Immunsystem wird derzeit diskutiert.
Immuntherapie Anregung, Verstärkung oder Unterdrückung der Immunantwort durch Medikamente.
ImmunzytopathieEine Zellgebundene Reaktion infolge immunologischer Unverträglichkeit
Impetigo Eiterflechte
Implantat Bezeichnung für künstliche Stoffe und Teile, die zur Erfüllung bestimmter Ersatzfunktionen in den menschlichen Körper eingepflanzt werden. Beispiele: Herzschrittmacher, künstliche Herzklappen, künstliches Hüftgelenk.
Implantation Einpflanzung von körperfremden Materialien in den Organismus
implantiert eingepflanzt
Implikation Implikation
ImpotenzZeugungsunvermögen des Mannes
Imprägnation1. Eindringen des Spermiums in der Eizelle 2. Durchtränkung von Gewebe
in situ in natürlicher Lage, im Körper.
in vitro im (Reagenz-)Glas, d.h. außerhalb des lebenden Organismus.
in vivoim lebenden Organismus
in vivo am Lebendigen, d.h. in einem lebenden Organismus.
inadäquatunangemessen
inaktiv untätig
Indikation Heilanzeige
indizieren eine bestimmte Behandlung als angesagt erscheinen lassen
Induratio(n) Verhärtung
InertieTrägheit
infantil kindlich
Infarktschnell erfolgter Untergang eines Organs
infaust ungünstig
Infektion Das Eindringen und Vermehren von krankheitserregenden Mikroorganismen im Körper
Infektion, intrauterineEine Gebärmutterinfektion
InfektionsdruckEnsteht, wenn grosse Mengen von Krankheitserregern in kurzer Zeit auf eine empfängliche Population eindringen
Infertilität Unfruchtbarkeit
Infiltration Örtlich begrenzte Einlagerung von Entzündungszellen. Meist örtlich begrenztes Eindringen von Flüssigkeiten od. Zellen (z.B. Blutzellen, Tumorzellen) in das umgebende (Binde)gewebe.
InflammatioEntzündung
Influenza Grippe
informed consent informierte Einwilligung, Zustimmung des Patienten zu einer Behandlung unter Kenntnis des Nutzens und aller möglichen Risiken.
infundiereneingießen
Infusiontropfenweise Zufuhr größerer Flüssigkeitsmengen in eine
Infusion das im Gegensatz zur Injektion langsame Einfließenlassen von Flüssigkeiten in den Körper, meist in eine Vene.
Ingestion Nahrungsaufnahme. Aufnahme eines Stoffes in den Verdauungstrakt mit dem Trinkwasser oder der Nahrung
inguinal die Leiste betreffend
Inhalation Einatmung. Einbringen von Gasen, Dämpfen, Aerosolen und Stäuben in Atemwege und Lunge
inhärent einer Sache innewohnend
InhibitionHemmung
Initial- einleitend
Injektion Einspritzung, das im Gegensatz zur Infusion relativ schnelle Einbringen von Medikamenten in den Körper mit Hilfe einer Spritze und einer Nadel, z.B. in die Vene, in den Muskel, unter die Haut.
Inkarzeration Einklemmung
inklusiveeinschließlich
inkompatibelunverträglich
InkompetenzUnvermögen
InkontinenzUnvermögen Harn oder Stuhlzurückzuhalten
Inkorporation Aufnahme eines Stoffes in den Organismus
Inkubationszeit Latenzperiode, bis eine Krankheit offenkundig wird. Die Zeitspanne zwischen stattgehabter Infektion und ersten klinischen Symptomen
Innervation1.Versorgung eines Organs 2. Funktionszustand eines Teils des Nervensystems
inoperabelnicht zu operieren
inotrop mit Wirkung auf die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels
Insertio(n) Ansatzpunkt eines Muskels am Knochen
Insomnie Schlaflosigkeit
InspirationEinatmung
Instabilität mangelnde Festigkeit
Instillationtropfenweises Einbringen einer Flüssigkeit
Instruktion Anweisung
InstruktionAnweisung
InsuffizienzFunktionsminderung, ungenügende Leistung eines Organs
Insulin in den sog. Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildetes blutzuckersenkendes Hormon, das hauptsächlich die normale Blutzuckerkonzentration von 70-115 mg/dl bewirkt.
Insult Anfall
intaktunberührt
Integrität körperliche Unversehrtheit
integumentalOberhaut-
integumental Oberhaut-
Intensität Heftigkeit
Intentionstremorbei Annäherung an das Bewegungsziel erfolgendes Zittern
InteraktionWechselwirkung
InterferenzVeränderung von Erscheinungen bei örtl. zusammentreffen
Interferone Botenstoffe des körpereigenen Immunsystems. Sie werden als Reaktion auf Virusinfektionen vom Körper gebildet und hemmen das Wachstum der Viren. Sie werden in der Immuntherapie eingesetzt, weil sie das Immunsystem anregen können, Krebszellen zu bekämpfen. Die Herstellung erfolgt heutzutage gentechnologisch.
interindividuell zwischen zwei Individuen auftretend
Interkalanzien Gruppe von Zytostatika, die die Funktion der DNS blockieren, indem sie sich zwischen die Basen binden, die die beiden Stränge der DNS zusammenhalten.
interkostal zwischen den Rippen
Interleukine von Leukozytenabgesonderte, hormonähnliche Botenstoffe des körpereigenen Immunsystems. Sie werden im der Immuntherapie eingesetzt, weil sie Wachstum und Aktivität bestimmter Immunzellen (Lymphozyten, Killerzellen) steigern und die Blutbildung beeinflussen. Die Herstellung erfolgt heutzutage gentechnologisch.
intermediär zeitlich, räumlich oder sachlich dazwischenliegend
intermittierend zeitweilig aussetzend
interstitiell dazwischenliegend
Intertrigo Hautwolf
Intervall Zeitabstand
Intervention Eingriff
intervertebral zwischen zwei Wirbeln
intestinalden Verdauungstrakt betreffend
Intestinum Darm, Eingeweide
IntoleranzUnverträglichkeit
Intoxikation (Intox) Vergiftung
intraindividuell im Individuum auftretend
intramuskulär (i.m.) in einen oder in einem Muskel. insbesondere die Injektion eines Medikaments in den Muskel, meistens den Gesäßmuskel
intraokular im Augeninnern
intraperitoneal (i.p.) im Bauchraum, insbesondere die Injektion eines Medikaments in den Bauchraum
intrathekal innerhalb der harten Rückenmarkhaut im Liquorraum (Raum mit Gehirn-/Rückenmarkflüssigkeit, insbesondere die Injektion eines Medikaments in den Liquorraum, meistens durch Lumbalpunktion.
intravaskulär in einem oder in ein Blut- oder Lymphgefäß
intravenös (i.v.) in einer oder in eine Vene, die Injektion eines Medikaments in die Vene
intravesikal innerhalb der Harnblase, in die Harnblase
intrinsisch innerhalb
IntubationEinführung einer Hohlsonde, eines Schlauchs
InvaginationEinstülpung
invasiv eindringend
InvertzuckerGemisch von Trauben- oder Fruchtzucker
Involutio(n)Rückbildungsprozess einzelner Organe
Inzidenz1. Einfallen 2. Vorkommen, Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Ereignis in einem bestimmten Zeitraum vorkommt.
Inzision Einschnitt
Ionen positiv (Kationen) oder negativ (Anionen) geladene Atome od. Moleküle, die sich im elektrischen Feld zur jeweils entgegengesetzt geladenen Elektrode bewegen.
IonisationBildung von Ionen
ionisierende Strahlung das sind elektromagnetische Wellen. die unter Energieaufwand Elektronen aus der Atomhülle entfernen können. Dazu gehören Röntgenstrahlen, aber auch ultraviolette Strahlung. Es wird dabei Energie übertragen, dies kann bei Körpergewebe zu chemischen und biochemischen Reaktionen sowie strahlenbiologischen Folgen führen. Sie können bei der Behandlung von Krankheiten hilfreich sein, aber auch Krankheiten verurasachen, z.B. Krebs.
IridozyklitisEntzündung der Iris und des Ziliarkörpers
Iritis Entzündung der Regenbogenhaut
irreversibelnicht umkehrbar, nicht rückgängig zu machen
Irrigation Ausspülung
Irritation Reizung
Ischämie Blutleere
IschiassyndromIschiassyndrom
isotonischden Zustand gleicher molekularer Konzentrationen betreffend
Isotop auch: Nuklid. Atome mit gleicher Protonen und unterschiedlicher Neutronenzahl. Es sind unterschiedliche Atomarten des gleichen chemischen Elements, die sich nur in ihrer Atommasse unterscheiden. Sie können, müssen aber nicht, radioaktiv sein (Radioisotope, Radionuklide).
IsotransplantationGewebetransplantation zwischen genetisch gleichartigen Individuen derselben Art, zum Beispiel eineiigen Zwillingen.
-itis Entzündung
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