| Kachexie | Auszehrung |
| Kalzifikation | Verkalkung |
| Kalziurie | Kalk im Urin |
| kanzerogen | Karzinogen |
| Kapillare | kleinste Blutgefäße |
| kardial | das Herz betreffend |
| kardiogen | vom Herzen stammend |
| kardiologisch | Herzerkrankungen betreffend |
| Kardiomegalie | Vergrößerung des Herzens |
| Kardiomyopathie | Herzmuskelerkrankungen |
| Kardiopathie | Herzerkrankung |
| kardiopulmonal | Herz und Lunge betreffend |
| kardiorespiratorisch | Herz und Atmung betreffend |
| kardioselektiv | nur auf das Herz wirkend |
| kardioton | herzanregend |
| kardiotoxisch | herzschädigend |
| Kardiotoxizität | Herzgiftigkeit, Herzschädigung |
| kardiovaskulär | Herz u. Gefäße betreffend |
| karzinogen | krebserzeugend |
| Karzinogen | Stoffe, die Krebs hervorrufen können. Karzinogene können von außen in den Körper gelangen, oder im Körper aus harmlosen Einzelsubstanzen zusammengesetzt werden. |
| Karzinogenese | Schrittweise Entstehung von Krebs in zeitlicher wie auch ursächlicher Hinsicht. |
| Karzinom | Abk. Ca. bösartige Geschwulst. Vom Deckgewebe (Epithel) ausgehender bösartiger Tumor, z. B. in der Haut, den Schleimhäuten der Lunge, verschiedenen Drüsen, des Magen-Darm-Trakts, der lnnenauskleidung der Harnblase und anderer Organe. Karzinome lassen sich hinsichtlich Gewebeaufbau und Wachstum in die unterschiedlichsten Formen einteilen, z.B: Adenokarzinom,Basalzellkarzinom, Bronchialkarzinom, Endometriumkarzinom Mammakarzinom,Plattenepithelkarzinom, Zervixkarzinom. 80-90% aller bösartigen Tumore sind Karzinome. |
| katabol | den Stoffwechsel im Sinne von (Eiweiß-)-Abbau beeinflussend, insbesondere Abbau von Muskelmasse. |
| Katabolismus | Abbaustoffwechsel |
| Katalyse | eine chemische Reaktion beschleunigen |
| Katalytischer Ort (eines Enzyms) | Ort am Enzymmolekül, wo die chemische Umsetzung des Substrats stattfindet. |
| Katarakt | Durchsichtigskeitsverlust der Augenlinse |
| Katheter | röhrenförmiges Instrument zur Einführung in Hohlorgane. Sonde, dünner Schlauch zum Einführen in Gefäße oder Körperhöhlen (z.B. Venen, Blase, Darm etc.) um Inhalt (z.B Blut) zu entnehmen oder Substanzen (z.B. Medikamente) einzubringen. |
| Katheterismus | Einführen eines Katheters |
| kaudal | steißwärts |
| kausal | die Ursache betreffend |
| kaustisch | ätzend |
| Kavität | Höhle |
| Keloid | Wulstnarbe |
| Kephalalgie | Kopfschmerz |
| Keratitis | Krankheiten der Hornhaut des Auges |
| Keratoconjunctivitis | Entzündung der Horn- und Bindehaut des Auges |
| keratolytisch | Mittel zur Ablösung der Hornschicht der Haut |
| Kernspintomographie | Die Kerne von Wasserstoffatomen (sind in jedem Gewebe reichlich vorhanden) haben eine Eigendrehung (Spin) und ein sie umgebendes Magnetfeld. Normalerweise sind sie hinsichtlich ihrer Ausrichtung zufällig verteilt, richten sich jedoch in einem von außen angelegten Magnetfeld alle in der gleichen Richtung aus. Dabei nehmen sie Energie in Form von elektromagnetischen Wellen auf. Bei der Rückkehr in den ursprünglichen Zustand geben die Wasserstoffkerne diese Energie wieder ab: sie senden elektromagnetische Signale aus, die von einer ringförmigen Meßvorrichtung erfaßt werden. Dabei hat jedes Gewebe sein "eigenes" Signal. Mit einem Computer lassen sich daraus sehr genaue zwei- und dreidimensionale Bilder berechnen (Schichtbilder = Tomogramme). Besonders gut geeignet ist dieses Verfahren für die Untersuchung von Gehirn und Rückenmark, man kann aber auch krankhafte Veränderungen anderer Organe erkennen. Das Gerät hat wie bei der Computertomographie die Form einer Röhre, die Untersuchung ist jedoch mit keiner Strahlenbelastung verbunden und völlig schmerzlos. Das Erzeugen des Magnetfeldes ist allerdings mit ziemlichem Lärm verbunden. Ungeeignet ist dieses Verfahren für Personen mit Herzschrittmacher oder größeren Metallteilen (z.B. künstl. Hüftgelenk) im Körper, da diese durch das Magnetfeld gestört werden, bzw. es selbst stören. Es kann dadurch zu Unfällen kommen. |
| Ketoazidose | durch vermehrte Bildung von Ketonkörpern ausgelöste |
| kinetisch | Bewegung betreffend |
| Klassifikation | Einordnung |
| Klassifizierung | etwas in Klassen einteilen, einordnen |
| Klimakterium | (gr. klimakter - kritischer Punkt im Leben) Wechseljahre der Frau, Lebensstufe, in der die Funktion der Eierstöcke und somit die Fortpflanzungsfähigkeit der Frau allmählich erlischt. Die Menopause fällt in diese Zeit hinein. Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt. |
| Klinisch, Klinischer Versuch | "Klinisch" bedeutet hier, auf die Anwendung am Menschen bezogen. In klinischen Versuchen werden Materialien und Methoden einer Studie systematisch untersucht. Ziel ist es, herauszufinden, ob die untersuchte neue Behandlungsmethode bei ausgewählten Patienten und Patientinnen bessere Ergebnisse erbringt als die bekannten Therapien. |
| klitoridal | zum Kitzler gehörig |
| Kloake | Ausgang für Darm, Harn + Geschlechtsorgane |
| Klon | Gruppe von Zellen oder Organismen mit identischem Erbgut, die durch Teilung (ungeschlechtliche Fortpflanzung) aus einer einzigen Zelle oder einem einzelnen Organismus hervorgegangen sind. |
| klonisch | mit ruckartigem Ablauf |
| Klysma | Klistier |
| Knochenmark | Im Innern der Knochen gelegenes Gewebe, Produktionsstätte für im Blut zirkulierende Blutzellen. Man unterscheidet die Blutzellen in: Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): Sauerstofftransport.Normwerte: 4,2 - 5,4 (Frauen) 4,6 - 6,2 (Männer) Mio pro Mikroliter Blut Weiße Blutkörperchen (Leukozyten): AbwehrzellenNormwerte: 4.800 bis 10.000 pro Mikroliter Blut.Untergruppen der Leukozyten sind die Granulozyten und die Lymphozyten. Blutplättchen (Thrombozyten): Blutstillung / Gerinnung Normwerte: 150.000- 300.000 pro Mikroliter Blut |
| Knochenmark gebildet, | |
| Knochenmarkbiopsie | Entnahme von Knochenmarksgewebe zur Untersuchung der Zellen (aus dem Beckenkamm oder Brustbein) |
| Knochenmarkpunktion | .Knochenmarkbiopsie |
| Knochenmarksdepression | Durch Chemotherapie bedingte Schädigung des Knochenmarks, bei der die Zahl der Blutzellen vermindert ist; sie ist fast immer reversibel (heilbar). Abhängig von der Art der Therapie ist die Dauer der Knochenmarksdepression, die mit einer erhöhten Infektions- und Blutungsgefahr einher geht. |
| Knochenmarktransplantation (KMT) | Behandlung, bei der Knochenmark, das durch die Erkrankung oder Behandlung angegriffen wurde, durch gesundes Knochenmark ersetzt wird. Gewöhnlich erhält der Patient eine Hochdosis-Chemotherapie und evtl. eine Ganzkörperbestrahlung, um die Krebszellen abzutöten. Bei dieser Prozedur wird das Knochenmark und damit ein wichtiger Teil des Immunsystems zerstört. Das gesunde Knochenmark wird über eine Infusion ins Blut gegeben und findet von selbst seinen Weg in die Knochen, wo es sich ansiedelt und die Blutbildung wieder in Gang bringt. Es kann dem Patienten selbst vor der Behandlung entnommen werden (autologe KMT) oder von einem geeigneten Spender stammen (allogene KMT). |
| Knochenscan | Skelettszintigraphie |
| Koagulation | Gerinnung |
| Koagulum | Gerinnsel |
| Kochlea | Innenohrschnecke, Hörschnecke |
| kognitiv | erkenntnißmäßig |
| Kohlehydrate | Einfach- und Mehrfachzucker Funktion: wichtigster Energielieferant, Speicherung im tierischen u. menschlichen Organismus als Glykogen, im pflanzlichen als Stärke. |
| Koilonychie | löffelartige Einsenkung der Nagelplatte |
| Koitus | Beischlaf |
| Kokarzinogen | Substanzen oder Faktoren in der Umwelt, die mit anderen Faktoren (chemischen, biologischen oder physikalischen) zusammenwirken und Krebs hervorrufen können. Sie verstärken den Effekt von Karzinogenen, ohne selbst kanzerogen zu sein (sog. Promotoren). |
| Kolik, Spasmus | krampfartiger Schmerz; zusammenkrampfen eines Muskels z. B. Nierenkolik; "Gefäßkolik" |
| Kolitis | Schleimhautentzündung des Dickdarms |
| Kollagen | leimartiger, in Wasser stark quellende Eiweißstoff |
| Kollaps | Zusammensinken |
| kolloid(al) | sehr fein verteilt |
| Kolon | Mittlerer und größter Abschnitt des Dickdarms; wird aber auch als Bezeichnung für den gesamten Dickdarm einschließlich Blind- und Mastdarm verwendet. |
| kolorektal | Dick- und Mastdarm betreffend |
| Koloskop | Gerät (Endoskop) zur direkten Untersuchung des Dickdarms. |
| Koloskopie | die Endoskopie des Dickdarms. |
| Kolostomie, Kolostoma | Künstlicher Dickdarmausgang, chirurgisch hergestellte Verbindung zwischen Dickdarm und Bauchwand. Dient zur Ableitung des Darminhalts, wenn der natürliche Darmausgang vorübergehend oder dauerhaft ausfällt. |
| Kolposkopie | Untersuchung des Muttermundes und der Scheide mit einer Lupe (Kolposkop) in 10-30 facher Vergrößerung. |
| komatös | in tiefer Bewußtlosigkeit |
| Kombinationstherapie | Kombination mehrerer Behandlungsverfahren, z.B.Verbindung von Chemotherapie, Strahlentherapie und Operation. |
| Komedo | Mitesser |
| Kommensale | Mitesser |
| Kommotio(n) | Erschütterung |
| kompatibel | verträglich |
| Kompensation | Ausgleich |
| kompetitiv | auf Wettbewerb beruhend |
| Komplement | Serumbestandteil, der die spezifische Wirkung eines |
| komplementär | ergänzend |
| Komplikation | Schwierigkeit: Ereignis oder Umstand, wodurch der normalerweise überschaubare Ablauf einer Erkrankung, eines ärztlichen Eingriffs oder natürlichen Vorgangs (z.B. Geburt) ungünstig beeinflußt oder verschlimmert wird. |
| kompliziert | schwierig |
| Komponente | Bestandteil |
| Kondition | Zustand |
| Konduktion | Wärmeleitung |
| kongenital | angeboren |
| Kongestion | Blutandrang, arterielle Blutüberfüllung als Folge von Entzündungsreizen |
| kongestiv | als Folge von Entzündungsreizen arteriell mit Blut überfüllt |
| Konisation | Ein kegelförmiger Teil des Gebärmutterhalses (Zervix) wird chirurgisch entfernt und dann histologisch untersucht. Dient dazu, die Ausdehnung und Tiefe eines Tumors zu bestimmen. |
| Konjunktivitis | Augenbindehautentzündung |
| konkomitierend | begleitend |
| konservativ | bewahrend |
| konservieren | haltbar machen |
| konstitutionell | anlagebedingt |
| Kontakt | Kontakt |
| Kontamination | Ansteckung, Verunreinigung mit krankmachenden Erregern |
| kontinuierlich | dauernd |
| Kontraindikation | Gegenanzeige |
| Kontraktilität | Fähigkeit zur Zusammenziehung |
| Kontraktion | Sichzusammenziehen |
| Kontraktur | unwillkürliche Dauerverkürzung bestimmter Muskeln |
| Kontrasteinlauf, KE | eine Röntgenuntersuchung des Dickdarms mit Einlauf von Kontrastmittel (Bariumsulfatsuspension). Eine spezielle Vorbereitung zur Darmreinigung ist erforderlich. |
| Kontrastmittel | Substanzen, die bei bildgebenden Untersuchungen (bes. Röntgen, aber auch Kernspintomographie) Kontrastunterschiede im Gewebe verstärken. Röntgenstrahlen werden vom Kontrastmittel mehr (positiver Kontrast) oder weniger (negativer Kontrast) abgeschwächt als vom Körpergewebe. Dadurch kommt es zu einer kontrastreicheren Darstellung. |
| Kontrazeption | Empfängnisverhütung |
| Kontrazeptivum | Empfängnisverhütungsmittel |
| Kontusion | Prellung |
| Konvaleszenz | Genesung |
| konventionell | gebräuchlich |
| Konversion | Umwandlung |
| Konvulsion | Schüttelkrämpfe |
| Konzeption | Empfängnis |
| Koordination | Zusammenwirken von Organen |
| koronar | kranzförmig |
| Koronararterien | Herzkranzgefäße |
| Koronarsklerose | Verengung oder Verschluß einer oder mehrerer Herzkranzgefäße durch Arteriosklerose, der häufigsten Ursache für Durchblutungsstörungen am Herzen. |
| Korrelation | Wechselbeziehung |
| korrespondieren | übereinstimmen |
| Kortex | Rinde(nbereich) |
| kortikal | die Rinde eines Organs betreffend |
| Kortison | Cortison |
| Koxalgie | Hüftgelenkschmerz |
| kranial | den Schädel betreffend |
| Kreatinämie | vermehrter Kreatingehalt |
| Krebs | Allgemeiner Ausdruck für mehr als hundert verschiedene Krankheiten, die durch unkontrolliertes und unnormales Wachstum von Zellen entstehen. Ihr gemeinsames Merkmal ist die Malignität (Bösartigkeit) Krebszellen können sich über das Blut oder das lymphatische System im Körper ausbreiten und Metastasen bilden. |
| Kreuzallergie | Überkreuzungsempfindlichkeit |
| Kreuzresistenz | Resistenz eines Erregers nicht nur gegen ein bestimmtes Antibiotikum |
| Kristallisation | Bildung von Kristallen |
| Kristallurie | Ausscheidung von Harnkristallen |
| Kriterium | (Unterscheidungs)merkmal |
| Kryochirurgie | Kältechirurgie: Durch Verdampfen verflüssigter Gase werden im betreffenden Gewebe Temperaturen bis zu -76°C (CO2, Kohlensäureschnee), -85°C (Lachgas, N2O) bzw. -196°C (Stickstoff) erzielt. Vorteil: relativ gewebeschonender und organerhaltender Eingriff bei guter Blutstillung, relativ geringer Belastung des Patienten und Schmerzarmut. |
| kumulativ | Steigernd, anhäufend |
| Kuration | Heilung |
| kurativ | heilend, auf Heilung ausgerichtet |
| Kürettage | Ausschabung z.B. der Gebärmutter |
| kutan | Haut-, |
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