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magensaftresistent erst löslich im Darm
Magnet- Resonanz- Tomographie (MRT) anderes Wort für Kernspintomographie
makropapulär großknotig, großblasig
Makrophage Freßzelle, die relativ große Teilchen, z.B. ganze Bakterien, vernichten kann.
Makulakleiner Fleck
makulopulös flecken- und knötchenförmig
Malabsorption ungenügende Nahrungsaufnahme aus dem Verdauungstrakt
Malaise Missstimmung
Malformation Missbildung
maligne bösartig, eine Geschwulst, die die Ordnung des Körpers nicht respektiert. Sie wächst unkontrolliert, durchbricht Organgrenzen und/oder bildet Metastasen. Gegenteil : benigne
Malignität Bösartigkeit
Malignom Bösartiges Wachstum, Tumor
mamillarisch zur Brust gehörend
Mamma die weibliche Brust
Mammakarzinom Brustkrebs, ausgehend vom Epithel der Brustdrüse
Mammographie die Röntgenuntersuchung der weibl. Brust. Nach wie vor die aussagekräftigste technische Untersuchung zur Früherkennung, da auch noch nicht tastbare Tumoren entdeckt werden können. Die endgültige Aussage über die Bösartigkeit einer Veränderung kann allerdings nur die Entnahme einer Gewebeprobe bringen.
ManegebewegungKreisbewegung
ManieZustand mit Antriebssteigerung und gehobener Stimmung
manifesterkennbar
Manifestation Das Erkennbarwerden einer Krankheit
Manifestation, klinisch manifestIn Erscheinung getretende Infektionskrankheit
manisch zur Manie gehörend
manuell mit der Hand, von Hand
Mastektomie Amputation der weibl. Brust. Generell kann man 3 Operationsverfahren unterscheiden: - einfach: die gesamte Brust wird entfernt und evtl. Lymphknoten der Achselhöhle.- brusterhaltend: nur der Tumor und etwas umliegendes Gewebe werden entfernt- radikal: die gesamte Brust, der darunterliegende Muskel sowie die Lymphknoten der Achselhöhle werden entfernt.
mastikatorisch den Kaumuskel betreffend
MastitisEntzündung der weibl. Brustwarze
Mastodynie Schmerzhaftigkeit der geschwollenen, weibl. Brust
Mastoiditiseitrige Entzündung des Warzenfortsatzes
Mastopathie vor allem bei Frauen zwischen 35 und 50 sehr häufig auftretende gutartige Veränderungen der Brustdrüse, die sich durch knotige Verhärtungen, Schmerzen und evtl. Austritt von Flüssigkeit bemerkbar machen, vor allem vor der Menstruation. Es können sich auch Zysten bilden. Ursache ist möglicherweise ein hormonelles Ungleichgewicht zwischen Östrogenen und Progesteron.
MastozytMastzelle
maxillarzum Oberkiefer gehörend, ihn betreffend
MazerationAufquellung bzw. Erweichung von Geweben
medial mittig
medianmittlerer
Mediastinum Raum, der durch Lungenflügel, Brustbein, Wirbelsäule und Zwerchfell begrenzt wird. Hier befinden sich Aortenbogen (Anfang der Hauptschlagader), die großen venösen Gefäße, Speise- und Luftröhre, sowie die dazugehörigen Lymphknoten
Mediator Überträgerstoff
Medikament Arzneimittel
Medikation Arzneimittelverordnung
medizinalheilend
medullärmarkig
MegakolonWeitstellung des Dickdarms
megaloblastischabnorm große, kernhaltige Vorstufe der roten Blutkörper-
MelaenaTeerstuhl
Melanom Geschwulstbildungen der Haut/Schleimhäute. Bösartige Geschwulst, die aus den Melanozyten, das sind die pigmentbildenden Zellen in der Haut, hervorgeht. "Schwarzer Hautkrebs"
Melanose Dunkelfärbung der Haut oder Schleimhaut
Membrandünnes Häutchen
Menarche Zeitraum, in dem die erste Monatsblutung stattfindet
Meningitis Entzündung der harten und weichen Hirnhaut
Menopause Zeitpunkt der letzten Menstruation, dem keine monatlichen Blutungen der Frau mehr folgen, bedingt durch das Nachlassen der Eierstock-Funktion (siehe Ovarien). Meist zwischen 47. und 52. Lebensjahr.
Menorrhagieverlängerte und verstärkte Menstruationsblutung
MenstruationMenstruation
mental1. Den Geist betreffend 2. Das Kinn betreffend
mesenterialdas Dünndarmgekröse betreffend
MetabolisierungVerstoffwechslung
Metabolismus1. Umwandlung 2. Der Stoffwechsel. Gesamtheit aller chemischen und physikalischen Vorgänge, durch die lebende Substanz erzeugt und erhalten wird.
Metabolit Substanz mit Funktion im Stoffwechsel, Stoffwechselprodukt, durch Stoffwechselprozesse in ihrer chemischen Struktur veränderte Umwandlungsprodukte körpereigener oder körperfremder Stoffe (z.B. Medikamente)
MetaplasieUmwandlung einer Gewebsart in eine andere
Metastase Verschleppung von Zellen einer Primärgeschwulst. Krankheitsherd, der durch die Verschleppung von Krankheitserregern (Tumorzellen, Bakterien) aus einem ursprünglichen Krankheitsherd entsteht. Im engeren Sinne ist damit die Tochtergeschwulst eines bösartigen Tumors gemeint. Im Gegensatz zum Lokalrezidiv siedeln sich die (bösartigen) Zellen an anderen Körperteilen als der Primärtumor an, u.U. weit davon entfernt (Fernmetastase). Eine Metastasierung kann über den Blutweg (hämatogen) oder mit dem Lymphstrom (lymphogen) erfolgen.
metastasieren Das Ansiedeln von Teilen erkrankten Gewebes fern vom ursprünglichen Entstehungsort (siehe Metastase).
Meteorismus Blähsucht
Methämoglobinämie Vermehrung von Methämoglobin im Blut
Metrorrhagie außerhalb der Menstruation auftretende Gebärmutterblutung
Micelle Molekelaggregat begrenzt quellbarer Körper
mikrobiologisch Lehre der Mikroorganismen betreffend
Mikrochirugie Durchführung von Operationen mit optischen Vergrößerungsgeräten (Lupenbrille, Operationsmikroskop) zur Verbindung kleinster Gewebsstrukturen.
Mikrogrammein millionstel Gramm
Mikrographie Kleinheit der Schrift
mikronisierenZerkleinern von Arzneistoffen
Mikroorganismusmikroskopisch kleiner Organismus
Mikroskopoptisches Gerät zur Betrachtung sehr kleiner Objekte. Dabei wird das beleuchtete Objekt in zwei Stufen vergrößert, bis zu 1500 fach.
mikrosomalvon Mikrosomen stammend, M betreffend
Mikrosporumspindelförmige Pilzgattung
Mikrovillusfingerförmige Ausstülpungen der Plasmaoberfläche
Mikrozirkulation Blutbewegung in den Kapillaren
Miktionnatürliche Harnentleerung aus der Blase
Milieu Umweltfaktoren
Milz zwischen Magen und linker Niere in der Nähe des Zwerchfells gelegenes, in den Blutkreislauf eingeschaltetes Organ des lymphatischen Systems. Die Milz bildet Lymphozyten, speichert Blut und reinigt es von überalterten oder anders unbrauchbaren Blutzellen.
MimikGesichtsaudruck
Mineralisation1. Abbau organischer Stoffe zu anorganischen 2. Einbau von Mineralstoffen in Körpergewebe
MineralocorticoidSteroidhormone der Nebennierenrinde, die auf den Mine
minimierenauf ein Minimum senken
miotischpupillenverengend
MitochondrienEnergielieferant der Körperzellen
Mitose Zellteilung : identische Verdoppelung der Erbinformation und Verteilung je eines vollständigen Chromosomensatzes auf die Tochterzellen.1. identische DNA-Reduplikation (Längsspaltung u. Verdopplung der Chromosomen)2. Karyokinese (regelmäßige Verteilung der Tochterchromosomen auf die neuen Tochterkerne)3. Zytokinese (Zuordnung eines Zytoplasmabereiches zu jedem Kern durch Zellteilung od. Furchung)Die Mitose verläuft in vier Phasen: 1. Prophase: Die bereits längsgespaltenen Chromosomen werden sichtbar, die Kernhülle löst sich auf. 2. Metaphase: Die Chromosomen ordnen sich in der Äquatorialebene an. 3. Anaphase: Es bildet sich der sog. Spindelapparat, das sind Proteinfäden, die sich an die Spalthälften der Chromosomen heften und diese auseinanderziehen. Die Chromosomensätze werden zu den gegenüberliegenden Polen der Zelle gezogen. Hier liegt der Angriffspunkt der sog. Spindelgifte.4. Telophase: Die Chromosomen werden erneut längsgespalten u. von einer Kernmembran umgeben, die Kerne der beiden Tochterzellen gehen in die Interphase über (Phase zwischen zwei Zellteilungen, in der sich die Zelle in der stoffwechselaktiven Arbeitsform befindet (Phasen G1, S u. G2 des Zellzyklus).
Mitotischer IndexZellteilungsindex: Zahl der Zellen einer Zellgruppe, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Teilung befinden. Der normale Teilungsindex der meisten Körpergewebe ist heute bekannt: weicht ein Gewebe stark davon ab, kann das ein Hinweis auf tumorartige Veränderungen sein.
Mitotischer ZyklusZellzyklus
MitralinsuffizienzUndichtigkeit der Mitralklappe am Herzen
Mobilisation Entweder Mobilmachung des Patienten aus dem Bett z.B. Mobilisation nach Herzinfarkt oder Krankengymnastische Maßnahmen nach Herzinfarkt oder Freipräparieren während einer Operation
Mobilisierung Beweglichkeit fördern
MobilitätBeweglichkeit
modifizierenverändern
ModulatorGerät zum Modulieren
molekulardie Moleküle betreffend
monoklonal von einem einzigen Zellklon ausgehend bzw. produziert; z.B. monoklonale Antikörper. Gegensatz: polyklonal
monoklonale AntikörperGentechnologisch hergestellte, hochspezifische Antikörper, die sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie von Tumorerkrankungen eingesetzt werden können.
MononukleoseDrüsenfieber
Monopräparat Medikament, das einen Wirkstatt enthält
MonotherapieBehandlung mit nur einem Medikament
MonovalentEtwas das nur aus einem wirksamen Anteil besteht
Morbidität Erkrankungsrate
Morbus Hodgkin bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems die sich durch Schwellung der Lymphknoten bemerkbar macht. Sie wird histologisch (durch Gewebeuntersuchung) festgestellt durch den Nachweis einkerniger Hodgkin-Zellen und mehrkerniger Reed-Sternberg-Riesenzellen in den befallenen Lymphknoten und Organen.
morphinagonistischwie Morphin wirkend
MortalitätSterblichkeit
MotilitätBeweglichkeit, Bewegungsvermögen
motorisch beweglich, Bewegungs-
MSMultiple Sklerose
MucusSchleim
mukokutanHaut- und Schleimhaut betreffend
Mukolytikum Mittel zur Verflüssigung von Schleim
mukopurulent schleimig
Mukosa Schleimhaut, insbes. des Magen-Darm-Traktes einschl. Mund
Mukositis Entzündung der Schleimhäute
Mukoviszidose zystische Fibrose
Multiparamehrgebärend
multipel Mehrfach, vielfach
multiples Myelom Myelomatose
multiples MyelomPlasmozytom
Muskelrelaxans Mittel, das eine Muskelentspannung herbeiführt
muskulärdie Muskulatur betreffend
MutagenFaktor, der zu vermehrten Mutationen führt. Die meisten Mutagene sind zugleich Karzinogene und umgekehrt.
Mutation Veränderung des genetischen Materials. Veränderung des Erbgutes, die durch äußere Einflüsse oder spontan entstehen kann.
MutismusStummheit bei intaktem Sprechorgan
Myalgie(örtlicher) Muskelschmerz
Myasthenie krankhafte Muskelschwäche
Mydriasis Pupillenerweiterung
Mydriatikumpupillenerweiternde Substanz
myelogen aus dem Knochenmark entstanden
Myelographie die Röntgendarstellung des Rückenmarkkanals mit Kontrastmittel
Myelom vom Knochenmark ausgehende Geschwulst
Myelomatosemultiples Myelom
Myelosuppression Knochenmarkshemmung
Myelosuppression anderer Ausdruck für Knochenmarksdepression
myelotoxischknockenmarksschädigend
Mykobakterie Gattungsbegriff für Stâbchenbakterien mit Wachshülle
mykologisch Pilzkunde betreffend
MykoseErkrankung, die durch Pilze verursacht wird.
mykotischdurch Pilze hervorgerufen
Myokard Herzmuskel
MyokardinfarktHerzinfarkt
MyokardinfarktHerzinfarkt
Myokarditis Entzündung des Herzmuskels
Myom gutartiges Muskelgeschwulst
Myopathieentzündliche Muskelerkrankung
MyopieKurzsichtigkeit
Myosarkom bösartiger Tumor (Sarkom) des quergestreiften bzw. glatten Muskelgewebes.
MyositisEntzündung des Bindegewebes im (Skelett-)Muskel
© LOGismOS, Berlin
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