| Pacemaker | Schrittmacher |
| Pädiatrie | Kinderheilkunde |
| pädiatrisch | Kinderheilkunde betreffend |
| Palliation | Linderung, symptomatische Behandlung ohne Beseitigung der Grundkrankheit |
| palliativ | krankheitsmildern |
| palliativ | Lindernd (z.B. Palliativoperation: lindernde Operation zur Beseitigung bestimmter Symptome ohne Beseitigung der Grundkrankheit) |
| Palliative Therapie | Die palliative Therapie hat besondere Bedeutung, wenn eine kurative Therapie und damit Heilung nicht mehr möglich ist. Hierbei steht die Kontrolle krankheitsbedingter Symptome, insbes. von Schmerzen, im Vordergrund. |
| Palpation | Tastuntersuchung: Untersuchungstechnik, bei der mit Händen und Fingern die Körperoberfläche und die darunter liegenden Organe abgetastet werden. |
| palpebral | das Augenlid betreffend |
| Palpitation | Herzklopfen |
| Pankreas | Bauchspeicheldrüse, liegt hinter dem Magen und produziert verschiedene Enzyme, die zur Verdauung notwendig sind. |
| Pankreatektomie | Entfernung der Bauchspeicheldrüse |
| Pankreatitis | Entzündung der Bauchspeicheldrüse |
| Panniculitis | Entzündung des Unterhaut-Fettgewebes |
| Panzytopenie | Verminderung der Erythro-, Granul- und Trombozyten |
| Papanicolaou-Abstrich | der zytologische Abstrich vom Muttermund und Gebärmutterhals mit anschließender Papanicolaou-Färbung zur Früherkennung eines Zervixkarzinoms. |
| Papanicolaou-Färbung | Zytologische Spezialfärbung zur Untersuchung auf krebsverdächtige Zellen, von dem griechisch-amerikanischen Pathologen Georgion N. Papanicolaou (1883-1962) entwickelt. |
| Papel | über dem Hautniveau liegendes, bis erbsgroßes Knötchen |
| papillar | warzenförmig |
| Papillenödem | Schwellung der Sehnervenpapille |
| Papillitis | Entzündung einer Papille |
| Pap-Test | Kurz für Papanicolaou-Färbung |
| Paralyse | Vollständige motorische Lähmung |
| paralytischer Ileus | Darmverschluß durch Darmlähmung |
| Parameter | Messgröße, Größe zur Charakterisierung eines bestimmten Zustandes |
| Paramunisierung | Medikamentelle Stimulation der nicht Erreger spezifischen Abwehr eines Warmblutorganismus |
| Paranoia | systematisierter Wahn |
| Paraplegie | Querschnittslähmung |
| parasitär | Parasiten betreffend |
| Parasitose | Erkrankung infolge Parasitenbefalls |
| Parästhesie | Fehlempfindung, subjektive Missempfindung, z.B. Kribbeln oder Taubheitsgefühl |
| parathyreoidal, | Nebenschilddrüsen- |
| Parathyreoidea | Nebenschilddrüsen |
| Paravasat | Injektion/Infusion in das umliegende Gewebe statt in das punktierte Blutgefäß. |
| paravenös | neben einer Vene (liegend) |
| Parazentese | Trommelfellschnitt |
| Parenchym | das spezifische Gewebe eines Organs |
| parenteral | unter Umgehung des Verdauungstraktes, direkt ins Blut |
| parenterale Ernährung | Ernährung direkt in die Blutbahn, d.h. den Verdauungstrakt umgehend (z.B. über einen Tropf). |
| Parese | Erschlaffung, Schwächung, Lähmung, die vorrübergehend sein kann |
| parietal | 1. eine Körperhöhlen-, Organ-, Gefäßwand etc. betreffend 2. Das Scheitelbein betreffend |
| Parkinsonismus | Sammelbegriff für die Symptomatik der Parkinson-Krank |
| Paronychie | Nagelfalzentzündung |
| Parotitis | Entzündung der Ohrspeicheldrüse |
| paroxysmal | anfallsartig |
| Paroxysmus | Krampfanfall |
| Partikel | Teichen |
| Parturitio | Geburtsvorgang |
| Passage | Transit, Übertragung von Mikroorganismen von einer Kultur zur anderen |
| -pathie | -erkrankung |
| pathogen | Krankmachend, krankheitserregend |
| Pathogenese | Ablauf der zur Erkrankung führenden Störungen im Organismus |
| Pathologe | Facharzt, der hauptsächlich mikroskopische Untersuchungen von Gewebsmaterial vornimmt, was für die Diagnosestellung von äußerster Wichtigkeit ist. |
| Pathologie | Lehre von den krankhaften Veränderungen im menschlichen Körper, besonders von Ursachen, Entstehung und Entwicklung von Krankheiten, sowie den dadurch hervorgerufenen Veränderungen an den Organen und ihrer Funktion. |
| pathologisch | 1. die Lehre von den krankhaften Zuständen betreffend 2. krankhaft |
| pathologische Fraktur | Knochenbruch durch Schädigung des Knochengewebes, insbes. durch Tumor oder Metastasen. Erfolgt oft spontan oder durch geringfügige Verletzung |
| Patient mit Rezidiv | jem., der rückfällig wird |
| Peak flow | Höchstwert des Ausatmungsstromes |
| Pedikulose | Befall mit Menschenläusen |
| PEG | Ernährungssonde; durch die Bauchdecke in den Magen gelegt |
| pelvin | zum Becken gehörend |
| Pelvis | Becken |
| Pemphigus | schwere, blasenbildende Hautkrankheiten |
| Penetratio(n) | Eindringen (eines krankhaften Prozesses) |
| Penicillanase | von Keimen gebildetes Enzym, das das Penizillin inaktiviert |
| peptisch | die Verdauung betreffend |
| Perakut | Überstürzt, hoch akuter Verlauf einer Erkrankung |
| perennial | das ganze Jahr über |
| Perforatio(n) | Durchbruch |
| Perfusion | Durchströmung |
| perianal | in der Umgebung des Afters |
| Periarthritis | Entzündung der ein Gelenk umgebenden Teile |
| peridural | in Umgebung der Dura mater |
| Periduralanästhesie | Betäubung einer Körperregion, bei der das Betäubungsmittel an geeigneter Stelle in den Wirbelkanal gespritzt wird |
| Perikard | Herzbeutel |
| Perikarditis | Entzündung des Herzbeutels |
| perinatal | die Zeit um die Geburt |
| perineal | den Damm betreffend |
| Perineum | Damm |
| perioperativ | die Zeit um die Operation |
| perioral | in Umgebung der Mundöffnung |
| periorbital | um die Augenhöhle gelegen |
| peripher | zur Körperoberfläche hin |
| periphere Blutstammzelltransplantation | Behandlung ähnlich der Knochenmarktransplantation: Sie wird meistens als autologe Blutstammzelltransplantation durchgeführt, d.h. vom Patienten werden Stammzellen aus dem peripheren Blut ausgewaschen; sie können aber auch von einem geeigneten Spender stammen (allogene Blutstammzelltransplantation). Das Verfahren, mit dem die Zellen gewonnen werden, heißt Apherese. Wie bei der Knochenmarktransplantation erhält der Patient eine Hochdosis-Chemotherapie und evtl. eine Ganzkörperbestrahlung, um die Krebszellen abzutöten. Bei dieser Prozedur wird das Knochenmark und damit ein wichtiger Teil des Immunsystems zerstört. Die Stammzellen werden über eine Infusion ins Blut gegeben und finden von selbst ihren Weg in die Knochen, wo sie sich ansiedeln und die Blutbildung wieder in Gang bringen. |
| Peristaltik | Kontraktionswellen im Verdauungstrakt und Harnleiter |
| peritoneal | das Bauchfell betreffend |
| Peritoneum | Bauchfell, die Haut, die die Bauchhöhle auskleidet. |
| Peritonitis | Entzündung des Bauchfells |
| perivaskulär | in der Umgebung eines Blut- oder Lymphgefäßes |
| perkutan | durch die unverletzte Haut hindurch |
| permanent | dauernd |
| Permeabilität | Durchlässigkeit |
| perniziös | gefährlich |
| perniziöse Anämie | besondere Form der Blutarmut infolge von Vitamin B12 - Mangel, oft durch mangelhafte Aufnahme aus dem Verdauungstrakt |
| peroral | durch die Mundöffnung, bzw. Mundhöhle |
| persistent | fortbestehend |
| Persorption | Einbau nicht abgespaltener Moleküle über den Darm in den Blutkreislauf |
| Perspiratio(n) | Hautatmung |
| Pertussis | Keuchhusten |
| Perzeption | Empfindung |
| PET | Positronen-Emissions-Tomographie. Nuklearmedizinische Untersuchung, bei der eine radioaktiv markierten Substanz verabreicht wird, die in den Zellstoffwechsel aufgenommen wird und sich entsprechend der Stoffwechselaktivität im Gewebe anreichert. Danach werden Schichtbilder (Tomogramme) von Körper angefertigt, Tumorgewebe hat oft einen aktiveren Stoffwechsel und hebt sich dann vom gesunden Gewebe ab. (- |
| Petechien | kleinste, punktförmige Haut- und Schleimhautblutungen, bes. bei Thrombozytopenie |
| petit mal | kleiner epileptischer Anfall |
| pH | Säuregrad |
| Phaeochromozytom | meist (90 %) gutartiger Tumor der Nebenniere |
| Phagozytose | aktive Nahrungsaufnahme einer Zelle |
| phallisch | das männliche Glied betreffend |
| Phänotyp | äußeres Erscheinungsbild |
| Pharmakodynamik | Lehre vom Wirkungsmechanismus der Arzneistoffe und Gifte |
| Pharmakokinetik | Lehre von der Reaktion zwischen Arzneimitteln im Organismus |
| Pharmakologie | Wissenschaft von den Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen und Organismus. |
| Pharmakon | Arzneimittel |
| pharmazeutisch | die Arzneimittellehre betreffend |
| Pharyngitis | Entzündung der Rachenschleimhaut |
| Pharynx | Rachen |
| Phenylketonurie | Eiweiß-Stoffwechselstörung |
| Phiole | bauchige Glasflasche mit langem, engem Hals |
| Phlebitis | Venenentzündung |
| Phlebographie | Darstellung venöser Gefäße |
| Phobie | unvernünftige, sich zwanghaft aufdrängende Angst |
| Phobie | unvernünftige, sich zwanghaft aufdrängende Angst |
| Photophobie | 1. Angst vor Sonnenlichteinwirkung 2. Lichtscheu |
| Photosensibilisierung | Herabsetzung der Lichtreizschwelle der Haut |
| Photosensibilität | Lichtempfindlichkeit (bes. der Haut) |
| phramakologisch | die Arzneimittellehre betreffend |
| physikochemisch | Physik und Chemie betreffend |
| Physiologie | Wissenschaft von den normalen Lebensvorgängen |
| physiologisch | natürlich |
| Physiotherapie | Behandlung mit naturgegebenen Mitteln wie Wasser, Wärme/Kälte, Licht, Luft, Massage, Krankengymnastik etc. |
| physisch | körperlich |
| Pigmentierung | (Ver)färbung der Haut durch Einlagerung von Körperfarbstoffen |
| Piloarrektion | Sichaufrichten der Körperhaare |
| Pityriasis | Kleienflechte |
| Placenta | Mutterkuchen |
| Plaque | Auflagerung auf Zähnen |
| Plasma | Der flüssige, zellfreie Anteil des Blutes, der verschiedene Proteine enthält, die für die normale Funktion des Blutes wichtig sind. |
| Plasmaexpander | Plasmaersatzmittel zur Auffüllung des Blutkreislaufs |
| Plasmaprotein | in Blutplasma vorhandene Eiweiße |
| Plasmazelle | Zelle des lymphatischen Systems, die Antikörper produziert. |
| Plasminogen | inaktive Vorstufe des Plasmins |
| Plasmozytom | Bösartige Erkrankung der Plasmazellen und B-Lymphozyten unterschiedlicher Reifungsstufen. Diese Zellen bilden abnormale Eiweiße, zerstören die Knochen und befallen das Knochenmark. |
| plastische Chirurgie | Wiederherstellung od. Verbesserung von Formen oder Funktionen durch chirurgische Maßnahmen. Befaßt sich im Rahmen der Brustrekonstruktion mit dem Wiederaufbau der Brust, wobei derAufbau mit körpereigenem Gewebe oder mit körperfremdem Material (Silikonimplantat) vorgenommen werden kann. |
| Plattenepithelkarzinom | ein Karzinom, das von der Haut oder anderen Körperoberflächen ausgeht |
| Plazebo, Placebo | Scheinmedikament: unwirksame Substanz, die verwandt wird, um einem subjektiven Bedürfnis nach medikamentöser Therapie nachzukommen und in der klinischen Erprobung neuer Medikamente (Doppelblindversuch). Im weitesten Sinne jede Maßnahme ohne naturwissenschaftlichen Wirkungsnachweis, die ein besseres Befinden des Patienten bewirkt. |
| Pleura | Rippenfell, Brustfell: die Häute, die die Brustkorbwand und die Lungen bedecken (Pleurablätter). Dazwischen befindet sich der Pleuraraum, der normalerweise minimal klein ist, da die beiden Pleurablätter durch einen Flüssigkeitsfilm aneinanderhaften und so dafür sorgen, daß die Lunge nicht zusammenfällt. |
| Pleura-Punktion | Punktion des Pleuraraums. |
| Pleuritis | Rippenfellentzündung |
| Plexus | Venen-, Lymphgefäß, bzw. Nervengeflecht |
| Pneumonie | Lungenentzündung |
| Pneumopathia | Lungenerkrankung |
| Poliomyelitis | entzündliche Erkrankung der grauen Rückenmarksubstanz |
| Polyarthritis | in mehreren Gelenken auftretende Arthritis |
| Polydipsie | krankhaft gesteigertes Durstgefühl |
| polyklonal | im Gegensatz zu monoklonal von vielen Zellklonen ausgehend bzw. produziert. |
| Polymerase | Bezeichnung für Enzyme, die mehrere Einzelmoleküle zu einem großen Molekül zusammenfügen. Sie sorgen bei der DNS für eine Kettenverlängerung. |
| polymorph | vielgestaltig |
| Polyneuritis | entzündliche Erkrankung mehrerer peripherer oder Hirn |
| Polyp | gutartiger, aus der Schleimhaut eines Hohlorgans hervorgehender und in den Hohlraum hineinwachsender gestielter oder breitbasig aufsitzender Tumor. |
| Polyurie | übermäßige Harnausscheidung |
| Population | Fortpflanzungsgemeinschaft |
| Porphyrie | Enzymeffekt oder Stoffwechselstörung |
| Port | dauerhafter Zugang zu einem Blutgefäß oder Hohlraum des Körpers. - intravenöser Port: Zugang zu einer großen, meist zentralen Vene, für Injektionen, Infusionen, Blutentnahme (- |
| positiver Befund | eine (bestimmer) Erkrankung liegt vor |
| Post Partum | Nach der Geburt |
| posterior | hinterer |
| postmenopausal | nach der Menopause |
| postnatal | nach der Geburt |
| postoperativ | nach einer Operation, einer Operation folgend |
| postpartal | nach der Geburt |
| postprandial | nach der Mahlzeit |
| postprandial | nach dem Essen |
| posttraumatisch | als Folge eines Unfalls |
| postural | die aufrechte Körperhaltung betreffend |
| Potentiation | verstärkte Wirkung zweier gleichzeitig verabreichter |
| potentiell | möglich |
| Potenzierung | verstärkte Wirkung zweier gleichzeitig verabreichter Wirkstoffe |
| prädisponierend | eine Krankheit begünstigend |
| Prädisposition | eine Erkrankung begünstigender Zustand |
| Präeklampsie | eklamptischer Symptomenkomplex |
| Präkanzerose | Gewebeveränderung, die zu bösartiger Entwicklung neigt oder als mögliches Vorstadium eines Karzinoms angesehen werden kann |
| präklinisch | noch ohne typische Krankheitssymptome, vorklinisch, vor der klinischen Behandlung |
| präkordial | vor dem Herzen |
| Präkursor | Vorstufe eines biol. Zwischen- oder Endproduktes |
| Präliminar- | vor- |
| prämatur | nicht ausgereift |
| Prämedikation | Medikamentengabe vor einem Eingriff |
| prämenstruell | vor der Menstruation |
| pränatal | vor der Geburt |
| präoperativ | vor der Operation |
| Präparation | 1.Bereitung eines Arzneimittels 2.Herstellung eines Präparats |
| Präputium | Vorhaut |
| Präsentatierung | Fruchteinstellung |
| Präskription | ärztliche Verordnung |
| präsynaptisch | vor einer Synapse gelegen |
| Prävention | Vorbeugung, Vorkehrungen zur Verhinderung von Krankheiten: im engeren Sinne alles, was Krebs vermeiden hilft, z.B. gesunde Lebensweise: nicht rauchen, wenig Alkohol trinken, ausgewogene Ernährung, Vermeiden starker Sonnenbestrahlung, Vermeiden von Übergewicht, Befolgen der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz. |
| präventiv | vorbeugend |
| Präzipitation | allgemeine Ausfällung aus Lösungen |
| Preload | Vorlast |
| Priapismus | schmerzhafte Dauererektion des Penis |
| primär | an erster Stelle, zuerst |
| Primärtherapie | Therapieschema zur Behandlung von Patienten bei Erstauftreten des Lymphoms |
| Primärtumor | Der Tumor, der bei einer Krebserkrankung zuerst entstanden ist. Siehe auch Metastase |
| Procedere | Vorgehen |
| Prodromalstadium | Vorstadium |
| produktiv | gewebebildend |
| Progesteron | Gelbkörperhormon. Das wichtigste weibl. Hormon aus der Gruppe der Gestagene. Es dient der Erhaltung der Schwangerschaft und ist in Zusammenwirken mit Östrogen an der Regulation der weiblichen Fortpflanzungsorgane beteilgt. |
| Progesteronrezeptoranalyse | Eine Untersuchung, mit der festgestellt wird, ob Brustkrebszellen vom Hormon Progesteron aktiviert werden. |
| Prognose | Vorhersage |
| Prognose | Vorhersage einer künftigen Entwicklung, insbes. eines Krankheitsverlaufes, aufgrund kritischer Beurteilung des Gegenwärtigen. Abschätzung der Heilungschancen. |
| progressiv | fortschreitend |
| Proktitis | Entzündung der Mastdarmwand |
| Prolaps | Vorfall eines Gewebes oder Organs |
| Proliferation | starkes Wachstum, Wucherung, Vermehrung von Gewebe durch Wucherung |
| Prophylaxe | Vorsorge, Vorbeugung, Verhütung von Krankheiten |
| Proptosis | durch krankhafte Vorgänge vorgetriebener Augapfel |
| propulsiv | vorantreibend |
| Prostata | Vorsteherdrüse, walnußgroße Drüse des männlichen Harn- und Geschlechtssystems. Sie liegt unterhalb der Blase und umschließt den oberen Teil der Harnröhre. Sie sondert ein Sekret ab, das den Hauptbestandteil des Samenergusses bildet. |
| Prostatahyperplasie | Vergrößerung der Prostata, meist gutartig, typische Alterserkrankung und häufigste Ursache für Blasenentleerungsstörungen bei Männern |
| Prostatahypertrophiesyndrom, | Beschwerden bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse |
| Prostatektomie | teilweise oder vollständige Entfernung der Prostata |
| Prostatitis | Entzündung der Prostata |
| Protease | eiweißspaltende Enzyme |
| Protein | Eiweiß |
| Proteinbiosynthese | Aufbau der körpereigenen Eiweiße, "Übersetzung" der Erbinformation in Eiweißstrukturen. Der genetische Code steckt in den Basen (siehe Nukleinsäuren), die sich nur in der Kombination Adenin und Thymin/Uracil oder Cytosin und Guanin paaren können. 1. Die DNS entspiralisiert sich, wird aufgeschnitten und beiden Stränge weichen auseinander. 2. An die aufgeschnittene DNS lagert sich messenger-RNS an und "liest" so die Erbinformation (durch Bildung der Basenpaare). Dieser Vorgang heißt Transkription. 3. Die m-RNS verläßt den Zellkern, im Zellplasma lagert sich transfer-RNS an die m-RNS an. Die t-RNS trägt eine Aminosäure und 3 Basen (Basentriplett), wobei einem Basentriplett eine best. Aminosäure zugeordnet ist. Dieser Vorgang heißt Translation. 4. Die Aminosäuren werden zu einem Protein verbunden. |
| Proteine | Eiweiße: zu den wichtigsten Bestandteilen lebender Organismen gehörende, aus Aminosäuren aufgebaute Naturstoffe mit charakterist. Aminosäurensequenz. Durch mehrfache Vernetzung der Aminosäureketten untereinander entsteht eine räumliche Struktur (Primär-, Sekundär-, Tertiär- u. Quartärstruktur).Nach ihrer Form werden globuläre (kugelörmige) fibrilläre (fadenförmige) Proteine unterschieden.Bedeutung von Proteinen im Organismus als1. Enzyme2. Hormone3. Stütz- bzw. Gerüsteiweiße (z.B. Kollagen, Keratin)4. Strukturproteine (z.B. Aktin, Myosin)5. Plasmaproteine (z.·B. Albumin)6. Transportproteine (z.·B. Hämoglobin)7. Antikörper8. Faktoren der Blutgerinnung9. Alloantigene (z.B. Blutgruppenantigene)10. Reservesubstanzen für die Energieversorgung |
| protektiv | beschützend |
| proteolytisch | Eiweiß verdauend |
| Prothese | Nachbildung |
| Prothese | künstlicher Ersatz von fehlenden Körperteilen und amputierten Gliedmaßen. |
| Prothrombin | inaktive Vorstufe des Thrombins |
| Protokoll | gebräuchlicher Ausdruck für ein Behandlungsschema |
| Protozoon | Einzeller mit klar abgegrenztem Zellkern |
| Protrusion | Vorschieben |
| proximal | näher zur Körpermitte |
| pruriginös | den Juckreiz betreffend |
| Pruritus | Juckreiz, Hautjucken mit zwanghaftem Kratzen |
| PSA prostataspezifisches Antigen | Substanz, die im Blut bei Erkrankungen der Prostata nachweisbar ist (Tumormarker). |
| pseudomembranös | Oberflächenschorf betreffend |
| pseudomembranös | Oberflächenschorf betreffend |
| Pseudotumor | Scheigeschwulst |
| Psoriasis | Schuppenflechte |
| psychisch | seelisch |
| psychogen | in der Psyche begründet |
| Psycholeptikum | Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf psychische Funktionen |
| psychomotorisch | die Psychomotorik betreffend |
| Psychosomatik | Diese Fachrichtung der Medizin beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen seelischen Vorgängen und körperlichen Funktionen. |
| psychosomatisch | Auswirkungen der Psyche auf den Körper betreffend |
| psychotrop | mit spezifischer Wirkung auf psychische Funktionen |
| Ptose | Senkung eines Organs |
| Pubertät | Pubertät |
| Puerperium | Nachgeburtsphase, Wochenbett |
| pulmonal | die Lunge betreffend |
| Pulsation | wellenförmige Volumenschwankungen eines(Hohl-)Organs |
| Punktion | Einstich mit einer Hohlnadel in (Blut-) Gefäße, Körperhohlräume, Organe oder Tumoren zur Entnahme von Flüssigkeiten bzw. Gewebe (Biopsie, Feinnadelbiopsie) od. zur Einbringung (Injektion bzw. Infusion) von Medikamenten. Die Punktion kann unter Ultraschall (Sonographie)- oder Röntgen(CT)-Kontrolle erfolgen. |
| purgativ | abführend |
| Purpura | spontane, kleinfleckige Kapillarblutungen |
| purulent | eitrig |
| Pustelausschlag | Pyodermie |
| pustulös | mit Pustelbildung |
| Pyelitis | Nierenbeckenentzündung |
| Pyelon | Nierenbecken |
| Pyelonephritis | bakterielle Entzündung des Nierenbeckens |
| Pylorus | Magenpförtner |
| Pyodermie | Pustelausschlag |
| pyogen | Eiter bildend |
| Pyrexie | Fieber |
| pyrogen | fiebererzeugend |
| Pyrosis | Sodbrennen |
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