Medizin-Lexikon online
0
0
0
0

Alle Krankenhäuser
und Rehakliniken:
Adressen und Infos!

Zur Liste der Fachbegriffe Artikel-Infos
   

Aarskog-Syndrom - Medizin-News-Lexikon

Aarskog-Syndrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Aarskog-Syndrom ist auch unter dem Namen Aarskog-Scott-Syndrom oder Facio-digito-genitale Dysplasie bekannt. Es wurde benannt nach dem norwegischer Pädiater und Humangenetiker Dagfinn Aarskog und dem amerikanischen Pädiater Charles I. Jr. Scott.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Beim selten auftretenden Aarskog-Syndrom handelt es sich um ein X-chromosomal vererbtes Syndrom, typischerweise gekennzeichnet durch ein gleichzeitiges Vorhandensein von Minderwuchs, Anomalien der Gesichtszüge (Fazies), der Genitalien, der Hände und Füße. Charakteristisch sind ein rundes Gesicht mit breiter Stirn, Stupsnase, breitem Nasenrücken und antevertierten Nasenlöchern, Hypertelorismus und ein Schalskrotum (80% der Fälle). Die Hornhaut der Augen ist üblicherweise verändert (Megalokornea). Mit zunehmendem Alter bilden sich die fazialen Auffälligkeiten zurück. Männer sind immer ganz betroffen, die weiblichen Überträger zeigen manchmal phänotypische Merkmale. Die betroffenen Kinder sind grundsätzlich in guter gesundheitlicher Vefassung und die syndroEntwicklungsschritte liegen im normalen Grenzbereich. Bei einem knappen Drittel der Betroffenen ist eine meist leichte, geistige Retardierung festzustellen. Ebenso sind anfängliche Verzögerungen in der motorischen Enticklung, wie auch zum Teil der sexuellen Reifung möglich. Einige Fälle lassen die Möglichkeit einer autosomale Vererbung vermuten.

Die positive Wirkung einer Behandlung mit Wachstumshormonen auf Wachstum und Endgröße wurde in einer Studie nachgewiesen.

Ursache

Mutationen im FGD1-Gen (facio genital dysplasia type I) in der Region Xp11.21

Literatur

  • D. Aarskog A familial syndrome of short stature associated with facial dysplasia and genital anomalies. Journal of Pediatrics, St. Louis, 1970; 77: 856-861.
  • C. I. Scott Jr. Unusual facies, joint hypermobility, genital anomaly and short stature. A new dysmorphic syndrome. in: D. Bergsma, V. A. McKusick,, B. W. Konigsmark (eds): The Clinical Delineation of Birth Defects. 10. Aufl., The Endocrine System, Baltimore 1971, pp 240-246.
  • Romana Becker: Das Aarskog-Syndrom : spezielle Klinik und Genetik und allgemeine Begriffsbestimmung für Syndrome an Beispielen Frankfurt (Main), Univ., Diss., 1990

Links

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Quellenhinweis: Basis dieses Artikels ist ein Aufsatz aus WIKIPEDIA, der freien Enzyklopaedie. Diesen Artikel sowie Autorenhinweise finden Sie unter folgendem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Aarskog-Syndrom“

Lesen hält gesund!
Aktuelle Buchtipps der Redaktion zu den Themen Medizin, Gesundheit und Wellness!
Medikamente bequem bestellen
Online, per Fax oder Telefon verschreibungspflichtige Medikamente bestellen? Kein Problem! Unsere Partnerapotheke steht Ihnen zur Verfügung!
Top nach oben
0
0
0
Die Themen
Akupunktur & Alternatives
Allergie & Asthma
Anti-Aging
Arznei & Pharma
Augen & Brille
Baby & Kleinkind
Depression & Psyche
Diabetes
Entspannung & Schlaf
Ernährung & Diät
Gehirn & Nerven
Haar & Beauty
Haut & Schönheit
Herz & Kreislauf
Hormone
Husten & Schnupfen
Impfen
Infektion
Knochen & Gelenke
Kopfschmerz & Migräne
Krebs & Tumor
Leber & Galle
Lust & Liebe
Magen & Darm
Mund & Zähne
Nase & Ohren
Nerven & Stärkung
Nieren & Blase
Rauchen & Sucht
Rheuma & Gelenke
Schmerz
Sport & Fitness
Stoffwechsel
Venen & Durchblutung
Vitamine & Mineralien
BUCHTIPPS
0

© LOGismOS, Berlin
Seite in 2.69963 sec generiert


Diese Webseite wurde mit PHPKIT Version 1.6.1 erstellt
PHPKIT ist eine eingetragene Marke der Gersöne & Schott GbR - Copyright © 2002-2004