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Das Irlen-Syndrom ist eine Störung der Wahrnehmungsverarbeitung im Gehirn. Besonders das Sehen, die Interpretation des Gesehenen und damit die Interaktion mit der Umwelt (Menschen und Dinge) sind betroffen.
Symptome und Beschwerden
Die Symptome variieren von Person zu Person. Viele Menschen mit Irlen-Syndrom haben Schwierigkeiten, ihre Umgebung vollständig wahrzunehmen, das Gesehene richtig zu interpretieren und auf Umweltreize angemessen zu reagieren.
Als Folge davon kommt es zu Verhaltensstörungen, die dem Autismus ähneln, wie z. B. Schwierigkeiten im Sozialverhalten, Sprachentwicklungsverzögerung, mangelnder Blickkontakt, verfälschte Informationsverarbeitung und Vereinsamung.
Durch die gestörte Wahrnehmung ändert sich die Umgebung ständig, wird unvorhersehbar und unberechenbar.
Ursachen
Über die genauen Ursachen ist wenig bekannt. Das Irlen-Syndrom geht häufig mit Autismus oder Asperger-Syndrom (einer leichten Form von Autismus) einher.
Folgen und Komplikationen
Infolge der Wahrnehmungsstörungen kommt es leicht zu einer Fehlinterpretation der aufgenommenen Umweltreize, besonders des Gesehenen.
Das Irlen-Syndrom beeinträchtigt stark das soziale Leben und den Umgang mit anderen Menschen und führt leicht zu Ablehnung durch die Umgebung und zu Vereinsamung.
Die Erziehung eines Kindes mit Irlen-Syndrom ist möglicherweise erschwert. Die schulische Bildung, die Berufsausbildung und das Arbeitsleben sind beeinträchtigt. Es besteht möglicherweise Hilfsbedürftigkeit und die selbständige Lebensführung ist erschwert.
Behandlung
Als Methode der Behandlung kommen so genannte Irlen-Brillengläser in Frage. Das sind getönte Präzisionsfilter, die als Brillengläser getragen werden. Die Stärke und Ausprägung der Tönung wird individuell ermittelt. Die Methode der Behandlung ist patentiert. Mit Hilfe dieser getönten Brillengläser wird die Übertragung der Seheindrücke zum Gehirn für die Wahrnehmung der Person optimiert.
Verbessert werden:
Möglich sind Verbesserungen in der:
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Quellenangabe
Auszüge aus: Das Irlen-Syndrom und Autismus
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