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Jactatio capitis ist die medizinische Bezeichnung für rhythmisches, monotones Kopfwackeln bzw. Kopfbewegungen.
Bei den Betroffenen kommt es zu rhythmischen, monotonen Kopfbewegungen wie etwa Schaukeln, Wiegen oder Wippen.
Jactatio capitis kommt (wie auch die anderen Formen der Jaktation) vor allem bei Kindern bis zu 10 Jahren vor, später seltener.
Betroffen sind vor allem Kinder mit geistiger Behinderung, starker Sehbehinderung bzw. Blindheit, Autismus, Hospitalismus sowie bei Vernachlässigung.
Ursachen
Vermutlich wirkt diese (und andere) Formen der Jaktation durch die sensorischen Reize stimulierend bzw. beruhigend. Ständige Jaktation führt zu einer Art Trance.
Folgen und Komplikationen
Länger andauernde Jaktation führt zu einer Art Trance, weil die Blut-Hirn-Schranke durchbrochen wird und Botenstoffe ausgeschüttet werden. Eine ähnliche Wirkung tritt auch bei längerem Schaukeln auf dem Spielplatz auf.
Bei heftiger Jaktation, insbesondere beim Anschlagen mit dem Kopf gegen die Wand oder bei Selbstverletzung besteht Verletzungsgefahr (z. B. Platzwunden, Gehirnerschütterung).
Behandlung
Manchmal hilft es, das Kind liebevoll anzusprechen, es zu beruhigen und sich mit ihm zu beschäftigen. Bei heftiger Jaktation mit Verletzungsgefahr werden dämpfende und beruhigende Medikamente gegeben.
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