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Als Leukoplakie gelten alle weißen, nicht abwischbaren Effloreszenzen der Schleimhaut. Die Leukoplakie ist eine Keratinisierungsstörung mit zellulären und epithelialen Atypien. Als Ursachen werden Nikotin- und Alkoholmissbrauch sowie mechanische Reize genannt. Die Leukoplakie gehört allgemein zu den fakultativen Präkanzerose - erosive und verruköse Leukoplakien ein Entartungspotential zum Plattenepithelkarzinom zeigen: Flache Leukoplakien sind im allgemeinen harmlos, verruköse Leukoplakien sind histologisch echte Carcinomata in situ [1]. Differentialdiagnostisch müssen obligat folgende Pathologien miteinbezogen werden: Friktionskeratose, Morsicatio buccarum, Candidiasis, Haarleukoplakie, weißer Schwammnävus, Lichen planus und Verätzungen.
Die Diagnose erfolgt mittels Probeexzision. Die Therapie der Wahl ist die chirurgische Entfernung der Leukoplakie (Exzision, Laser- oder Kryochirurgie).
Quellen
- ↑ Peter Fritsch: Dermatologie und Venerologie“, Springer Verlag, 2. Auflage 2004, ISBN 3-540-00332-0