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Lichen pilaris (v. lat. lichen Moos, Flechte“ und pilus Haar“, deutsch Hornknötchenflechte“) bezeichnet eine Verhornungsstörung der Haarfollikel.
Meist betroffen sind Menschen mit einer Neigung zu trockener Haut oder Neurodermitis. Befallen sind vor allem die Streckseiten der Oberarme und Oberschenkel. Dort verschließen kleine Hornpfröpfe die Öffnungen der Haarfollikel. Neben der kosmetischen und fühlbaren (haptischen) Beeinträchtigung sind keine Einschränkungen durch einen Lichen pilaris vorhanden. Daher ist der Lichen pilaris keine Erkrankung, sondern eher als eine Variante der Natur zu betrachten. Dauerhafte Therapiemöglichkeiten bestehen nicht. Wirksam sind alle hornlösenden Maßnahmen wie beispielsweise Peeling der betroffenen Haut oder Abrubbeln mit einem Bimsstein.