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Die Lipodystrophie (auch Lypodystrophie) ist ein erst vor wenigen Jahren erstmals erkanntes Stoffwechselsyndrom, das etwa 40 Prozent aller HIV-Infizierten betrifft. Es geht einher mit einer Erhöhung der Blutfette und des Serumcholesterins sowie einer Umverteilung des Fettgewebes, wobei sowohl atrophische als auch hypertrophische Veränderungen auftreten können. Die Infizierten entwickeln typischerweise Fettauszehrungen im Gesichtsbereich (Lipoatrophie), sowie an den Extremitäten; dagegen entsteht oft ein Stiernacken“ und ein größeres Fettpolster im Bauchbereich (Rettungsring“). Außerdem kommt es zu einer Insulinresistenz. Die Lipodystrophie beeinträchtigt die Infizierten kosmetisch stark und erhöht in noch unbekanntem Ausmaß das Risiko der HIV-Infizierten, an Diabetes oder kardiovaskulären Leiden zu erkranken.
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