aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eine Magenblutung ist ein Blutverlust im Magen, der sich als Bluterbrechen oder Teerstuhl zeigen kann. Chronische geringe Sickerblutungen im Magen können auch völlig unbemerkt bleiben. Ganz akute Blutungen können zu einem Kreislaufschock führen.
Meist wird unter dem Begriff Magenblutung auch unscharf eine Blutung aus der Speiseröhre oder dem Zwölffingerdarm subsummiert, solange nicht klar ist, wo die wirkliche Blutungsquelle zu finden ist.
Richtiger müsste man dann sagen: Blutung im oberen Gastrointestinaltrakt.
Ursachen
Diagnostik
- Kontrolle des Hämoglobinspiegels und der Gerinnung
- Magenspiegelung
- Problematisch ist hier, dass bei frischer Blutung der Magen sehr unübersichtlich und schlecht zu untersuchen ist.
- Magensonde
- Ultraschall, um zum Beispiel eine Leberzirrhose zu erkennen
Therapie
- stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus
- Überwachung auf einer Intensivstation
- Blutersatz
- Gerinnungsfaktorersatz falls notwendig
- Bremsung der Magensäureproduktion
- Endoskopische Blutstillung
- Operation, falls sich die Blutung nicht stillen lässt