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Als neurodegenerative Erkrankungen (griechisch νέυρο-, néuro-, Nerv[en]-“ und lateinisch dägeneräre, aus-“ oder entarten“) bezeichnet man eine Gruppe von meist langsam fortschreitenden, erblichen oder sporadisch auftretenden Erkrankungen des Nervensystems. Hauptmerkmal ist der fortschreitende Verlust von Nervenzellen, der zu verschiedenen neurologischen Symptomen - darunter häufig zu Demenz und Bewegungsstörungen - führt. Die Erkrankungen können in unterschiedlichen Lebensaltern auftreten, verlaufen diffus oder generalisiert und rufen charakteristische histologische Schädigungsmuster hervor.[1]
Beispiele für neurodegenerative Erkrankungen sind:
Quellen
- ↑ Brunn A: Vorlesung allgemeine Pathologie, Abteilung für Neuropathologie, Universität zu Köln, Sommersemester 2005