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Die periorale Dermatitis (auch: Mundrose oder Rosacea-artige Dermatitis) ist eine ungefährliche Hautkrankheit mit rotem, bläschenhaftem Ausschlag (Papeln“) im Gesicht, vor allem um den Mund und die Augen. Eine kleiner Rand rund um die Lippen bleibt frei.
Ursache
Die genaue Ursache der Erkrankung ist unbekannt. Durch Überpflegung ist die Haut jedoch nicht mehr in der Lage, selbst die notwendigen Fette und Lipide herzustellen, so dass sie trocken wird und schuppt. Aus Unwissenheit werden die betroffenen Hautpartien daraufhin noch intensiver gepflegt und eingecremt, woraufhin sich der Ausschlag verstärkt und erweitert. Die Beschwerden tauchen fast nur bei Frauen jüngeren bis mittleren Alters auf, oft bei solchen in gehobener beruflicher und gesellschaftlicher Position. Gleichzeitig besteht häufig eine vegetative Labilität (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verstopfung) und auch ein Zusammenhang mit partnerschaftlichen oder beruflichen Dauerbelastungen. Als Ursache gilt unter anderem eine Störung der Talgdrüsen, ausgelöst durch Verwendung konventioneller Kosmetika. Die periorale Dermatitis wird daher auch als Stewardessenkrankheit bezeichnet. Das oft erheblich beeinträchtigte Aussehen führt dazu, dass zur vermeintlichen Pflege oder Therapie vermehrt Kosmetika und Hautpflegemittel bis hin zu kortisonhaltigen Salben eingesetzt werden. Durch diese Salben tritt zunächst zwar eine Verbesserung ein, die jedoch nur von kurzer Dauer ist. Dann erlebt der Ausschlag trotz Weiterbehandlung mit Kortisonsalbe einen neuen Schub und intensiviert sich.
Behandlung
Zur Therapie müssen die genannten Ursachen ausgeschaltet werden. Die befallenen Hautbezirke dürfen nur noch mit Wasser gereinigt werden. Dabei können die Beschwerden zunächst verstärkt auftreten: Die Haut spannt und brennt. Dann müssen die Patientinnen Selbstdisziplin aufbringen, um nicht zu ihrer gewohnten Hautpflege Zuflucht zu nehmen und dadurch wieder in einen Teufelskreis zu gelangen. Wenn sie es schaffen, auf ihre Kosmetika für etwa sechs Wochen bis zu einem Vierteljahr zu verzichten, verschwinden die Beschwerden. Erste sichtbare Erfolge sind jedoch teilweise schon nach drei Wochen zu sehen.Sehr zu empfehlen sind Umschläge,die in schwarzem Tee eingetaucht werden.Der Wirkstoff des schwarzen Tees bewirkt schnelle Heilung.Der Tee darf aber keine Aromen enthalten(schwarzer Tee mit Kirsche..etc.)
Gelegentlich können ärztlich verordnete Medikamente (beispielsweise Erythromycin-Gel) eine schnellere Besserung bewirken. Bei ausgeprägten entzündlichen Formen ist die Einnahme von Antibiotika (Tetrazykline) Mittel der Wahl. Kortikosteroide sollten vermieden werden, weil sie nach Absetzen oder durch Gewöhnung zu einer Verschlimmerung führen können. Betroffene lindern die Entzündungen mit Kompressen von schwarzem Tee.
Außerdem sollte der Gebrauch und die Einnahme folgender Dinge vermieden werden:
- Zahnpasta, die mit andersfarbigen Streifen versehen sind. Sondern nur eine weisse Zahnpasta
- Alle Nahrungsmittel, denen auf künstliche Weise Vitamin B zugeführt wurde. Dabei sind Naturprodukte (Brot, Nudeln etc.) ausgeschlossen. Also auf folgendes verzichten: Multivitaminsaft, Wellness- und Fitnessgetränke, Kinderschokolade etc.
- Alle Sorten von Nüssen z.B Haselnüsse, Pistazien etc. Auch keine Nahrungsmittel die Reste von Nüssen enthalten, wie es oft bei Schokolade ist.
- Außerdem sollte man bei anderen Nahrungsmitteln die Haut beobachten, ob sich innerhalb nach dem eingenommenen Nahrungsmittel Veränderungen in Form von verstärkten Ausschlag auftreten.
Weitere Behandlung mit dem Arzt absprechen!
Differentialdiagnose
Die Symptome können mit Ekzemen, Akne oder Rosazea verwechselt werden.
Abbildung
typisches Bild einer perioralen Dermatitis