Medizin-Lexikon online
0
0
0
0

Alle Krankenhäuser
und Rehakliniken:
Adressen und Infos!

Zur Liste der Fachbegriffe Artikel-Infos
   

Pfeiffer-Syndrom - Medizin-News-Lexikon

Pfeiffer-Syndrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Pfeiffer-Syndrom ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Krankheit. Es gehört zusammen mit dem Apert-Syndrom, dem Crouzon-Syndrom, dem Carpenter-Syndrom und dem Saethre-Chotzen-Syndrom zu den kraniofazialen Fehlbildungen.

Betroffen ist etwa eine von 100.000 Personen. Das Pfeiffer-Syndrom kann vorgeburtlich durch den ultrasonographischen Nachweis einer Kraniosynostose, eines Hypertelorismus mit Proptose (Hervortreten des Augapfels) und breiten Daumen erkannt werden. Es lässt sich auch durch molekulare Analyse feststellen, wenn ein Wiederholungsrisiko besteht und die ursächliche Mutation bekannt ist. Diese Analyse ist wichtig für die Sicherung der Diagnose.

Ursache

Verursacht wird das Syndrom durch Mutationen in den Genen FGFR-1 und FGFR-2 der Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptoren 1 und 2.

Hauptmerkmale des Pfeiffer-Syndroms

  • Kurzer Schädel
  • Flacher Hinterkopf
  • Ausgeprägte Stirn
  • Großer Augenabstand
  • Unterentwickeltes Mittelgesicht
  • Flache Nasenwurzel
  • Tiefsitzende Ohren
  • Breite, nach außen gerichtete Endglieder von Daumen und Großzehen
  • Teilweise sind Zeige- und Mittelfinger und der 2. bis 4. Zeh zusammengewachsen
  • Mittelglieder der Finger sind verkürzt
  • Dreiecksform der Daumen- und Großzehengrundglieder (Röntgenbild)

Typen

Es werden drei Typen unterschieden. Zwischen den Typen kann es klinische Übergänge geben.

Typ 1 ist das klassische“ Pfeiffer- Syndrom. Die Betroffenen sind normal intelligent und haben eine leichte Ausprägung der Brachyzephalie, der Mittelgesichthypoplasie und der Finger-und Zehenanomalien. Die Prognose ist im Allgemeinen gut.

Typ 2 bezeichnet Patienten mit einem Kleeblattschädel, eine schwere Ausprägung der Proptose und der Anomalien an Fingern und Zehen, mit Ankylose oder Synostose der Ellenbogen. Die Betroffenen haben eine verzögerte Entwicklung und neurologische Komplikationen.

Typ 3 ist genau wie Typ 2, allerdings haben die Betroffenen keinen Kleeblattschädel.

Eine Operation, um Gesicht und Schädel zu korrigieren, ist heute in großen Spezialzentren der Plastischen Chirurgie möglich.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Quellenhinweis: Basis dieses Artikels ist ein Aufsatz aus WIKIPEDIA, der freien Enzyklopaedie. Diesen Artikel sowie Autorenhinweise finden Sie unter folgendem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeiffer-Syndrom“

Lesen hält gesund!
Aktuelle Buchtipps der Redaktion zu den Themen Medizin, Gesundheit und Wellness!
Medikamente bequem bestellen
Online, per Fax oder Telefon verschreibungspflichtige Medikamente bestellen? Kein Problem! Unsere Partnerapotheke steht Ihnen zur Verfügung!
Top nach oben
0
0
0
Die Themen
Akupunktur & Alternatives
Allergie & Asthma
Anti-Aging
Arznei & Pharma
Augen & Brille
Baby & Kleinkind
Depression & Psyche
Diabetes
Entspannung & Schlaf
Ernährung & Diät
Gehirn & Nerven
Haar & Beauty
Haut & Schönheit
Herz & Kreislauf
Hormone
Husten & Schnupfen
Impfen
Infektion
Knochen & Gelenke
Kopfschmerz & Migräne
Krebs & Tumor
Leber & Galle
Lust & Liebe
Magen & Darm
Mund & Zähne
Nase & Ohren
Nerven & Stärkung
Nieren & Blase
Rauchen & Sucht
Rheuma & Gelenke
Schmerz
Sport & Fitness
Stoffwechsel
Venen & Durchblutung
Vitamine & Mineralien
BUCHTIPPS
0

© LOGismOS, Berlin
Seite in 2.69963 sec generiert


Diese Webseite wurde mit PHPKIT Version 1.6.1 erstellt
PHPKIT ist eine eingetragene Marke der Gersöne & Schott GbR - Copyright © 2002-2004