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Beim Schwartz-Bartter-Syndrom besteht eine der Plasma-Osmolalität unangemessen hohe ADH-Sekretion, weshalb dieses auch "Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion" (SIADH) genannt wird. Das Schwartz-Bartter-Syndrom ist gekennzeichnet durch eine Hyponatriämie und eine Urin-Osmolalität >150 mosm/kg (ausreichende Urinverdünnung trotz niedriger Plasma-osmolalität nicht möglich).
Ursachen
Das Schwartz-Bartter-Syndrom tritt z.B. nach Schädel-Hirn-Traumata, bei Meningitis oder Encephalitis, nach schweren Verbrennungen, bei Hypothyreose oder bei intracraniellen Tumoren oder Lungenkarzinomen (insbesondere beim undifferenzierten kleinzelligen Karzinom) auf. Es wurde auch bei Porphyrie und als Nebenwirkung von Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI, z.B. Citalopram) beobachtet. Es wird ferner angenommen, dass es bei nahezu allen Patienten nach operativen Eingriffen zu einer vorübergehenden unangemessenen Sekretion von ADH kommt.
Symptome
Symptome der relativen Hyponatriämie (eigentlich handelt es sich um eine Überwässerung) sind Kopfschmerzen, Persönlichkeitsveränderungen im Sinne von erhöhter Reizbarkeit oder Lethargie, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit bis zum Delirium und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma. Neben Muskelschwäche und Krämpfen können Myoklonien und epileptische Anfälle vorkommen. Die Reflexe sind bisweilen abgeschwächt oder gesteigert.
Diagnose
Zum Nachweis der Diagnose können folgende Laborbefunde erhoben werden:
Therapie
Eine Kombination aus hypertoner Kochsalzlösung und einem Schleifendiuretikum (z.B. Furosemid) hat sich als sehr effektiv erwiesen.