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Die Spiegeltherapie ist eine Behandlungsform gegen Phantomschmerzen. Sie wurde von Prof. Christoph Maier an der Ruhr-Universität Bochum entwickelt und zählt zu den Imaginationstherapien.
Beschreibung
Der Patient setzt sich so vor einen Spiegel, dass die kranke oder amputierte Hand oder der kranke Fuß von ihm verdeckt ist und im Spiegelbild die gesunde Hand oder Fuß sichtbar ist. Anschließend setzt man dem gesunden Körperteil Berührungsreize aus.
Das Gehirn interpretiert nach einiger Zeit den Reiz so, als wenn er von dem kranken Körperteil käme. Der Patient muss aber längere Zeit mit dem Spiegel trainieren.
Ziel ist die Verringerung der medikamentösen Behandlung. Eine Studie ist geplant.
Eingesetzt werden kann diese Methode auch bei Allodynie, Schlaganfall, Lähmungen und Wahrnehmungsstörungen.
Spiegeltherapie bei Essstörungen
Ebenfalls an der Ruhr-Universität Bochum wurde eine Spiegeltherapie zur Behandlung von Essstörungen entwicklt. Dabei wird der Patient aufgefordert, sich gezielt in einem Spiegel zu betrachten.
Weblinks